SZ-Adventsserie: Die liebsten Filme und GeschichtenDer Glaube an das Gute im Menschen

Lesezeit: 1 Min.

In der SZ-Adventsserie verraten Menschen aus dem Landkreis, welche Filme oder Geschichten unbedingt zur Vorweihnachtszeit gehören.
In der SZ-Adventsserie verraten Menschen aus dem Landkreis, welche Filme oder Geschichten unbedingt zur Vorweihnachtszeit gehören. Eibner-Pressefoto/Thomas Dinges via www.imago-images.de

Während der Grafinger Landtagsabgeordnete Thomas Huber den Weihnachtsbaum schmückt, läuft immer „Der kleine Lord“.

Von Thorsten Rienth, Grafing

SZ bei Google bevorzugen

Für manche geht eine Vorweihnachtszeit ohne „Der kleine Lord“ gar nicht, andere lesen jeden Abend in der „Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens. Die SZ Ebersberg hat für ihre diesjährige Adventsserie Menschen aus dem Landkreis gefragt, worauf sie im Dezember nicht verzichten können. 

Thomas Huber nennt als seinen allerliebsten Weihnachtsfilm tatsächlich einen absoluten Klassiker, denn: Als sein mittlerweile erwachsener Sohn noch ein Kind war, sperrte Papa Tom sich am 23. Dezember immer im Wohnzimmer ein, um den Christbaum zu schmücken. „Wie der Baum genau aussah, das sollte bis zum Heiligen Abend eine Überraschung bleiben.“ Weil es allein im Wohnzimmer immer etwas einsam war, machte Huber den Fernseher an. „Da lief am 23. immer ‚Der kleine Lord‘.“ Und diese Tradition sei ihm geblieben, mittlerweile ganz unabhängig davon, ob der Baum schon am 22. oder erst am Vormittag des 24. Dezembers geschmückt wird. „Da sind die Mediatheken und Streaminganbieter von heute schon von Vorteil“, scherzt der Grafinger Landtagsabgeordnete.

Thomas Huber muss den Baum nicht mehr heimlich schmücken, doch eins hat sich nicht geändert: dass sein Lieblings-Weihnachtsfilm läuft.
Thomas Huber muss den Baum nicht mehr heimlich schmücken, doch eins hat sich nicht geändert: dass sein Lieblings-Weihnachtsfilm läuft. Christian Endt

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Frances Hodgson Burnett und erzählt die Geschichte des kleinen Cedric Errol, der nach dem Tod seines Vaters überraschend das Erbe eines britischen Lords antritt. Doch das Vermögen ist nur eine Seite des Vermächtnisses – Cedric erbt auch Verantwortung.

Benefizauftritt
:„Ich besinge die Horrorversion von Weihnachten“

Liedermacherin Edeltraud Rey hat ein neues Weihnachtsprogramm - allzu besinnlich ist es aber nicht. Über die gefürchteten Besuche von Tante Annamirl, umgedichtete Klassiker und bairisch-lateinische Verwandtschaften.

SZ PlusInterview von Barbara Mooser

„Für mich ist der Film eine wunderbare Geschichte übers Zusammenkommen von Jung und Alt“, sagt Huber: Mit seinem wohlwollenden Charakter zeige Cedric, wie ein einzelner Mensch mit einem werteorientierten Verhalten das Leben anderer verändern könne. „Aus dem griesgrämigen, ja fast verbitterten alten Lord wird im Verlauf des Films ein fürsorglicher, großzügiger Mann. Man kann also auch störrische Menschen zum Besseren verändern, wenn man es auf die passende Art und Weise anzupacken versteht.“

Hubers schöner Bogen zur Weihnachtszeit: „In der Zeit steht das Geben und Teilen im Vordergrund – aber eben nicht nur im materiellen Sinn, sondern auch im emotionalen und spirituellen.“ Der kleine Cedric verkörpere den kindlichen Glauben an das Gute im Menschen und an die Kraft des Mitgefühls. „Der kleine Lord hilft uns, das nicht zu vergessen.“

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Bildung im Landkreis Ebersberg
:Azubis im Glück?

Sie wollen Konditorin, Landwirt oder Sporttrainerin werden: Fünf junge Leute aus dem Landkreis Ebersberg erzählen von ihrer Ausbildung.

SZ PlusProtokolle von Mariella Kleebinder

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: