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Wegen Gehaltserhöhungen:Poing beschließt Nachtragshaushalt

Die Gemeinde Poing hat einen ersten Nachtragshaushalt für das Jahr 2020 in Höhe von 100 000 Euro erlassen. Der entsprechenden Nachtragshaushaltssatzung stimmten die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig zu. Notwendig geworden ist der Nachtragshaushalt aufgrund des Abschlusses der landesbezirklichen Tarifverhandlungen zu der Eingruppierung der handwerklich Beschäftigten. In Poing sind davon 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wertstoffhofes, des Baubetriebshofes und die Stellen der Reinigungskräfte betroffen. Der finanzielle Mehraufwand wird größtenteils durch Einsparungen wegen verzögerten Einstellungen und krankheitsbedingte personelle Ausfälle abgedeckt. Außerdem ist ein kleiner Teil über die vorhandene Personalkostenreserve finanziert. "Das war überfällig", sagte Bürgermeister Thomas Stark (parteilos). Die Tarifverhandlungen, die seit Mai 2017 geführt wurden, haben laut dem Rathauschef in der Belegschaft durchaus für Unmut gesorgt. "Da bin ich froh, dass wir endlich unsere Leute angemessen entlohnen können."

© SZ vom 21.10.2020 / fejo
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