KulturtippVom Kammerspiel bis zum Spektakel

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Das Theater Wasserburg empfängt nun viele Kolleginnen und Kollegen zu den Theatertagen. Die "Kulturbühne Spagat" zum Beispiel zeigt das Stück "Alan - Mensch Maschine", das wichtige Momente des bewegten Lebens von KI-Visionär und IT-Ikone Alan Turing nachzeichnet.
Das Theater Wasserburg empfängt nun viele Kolleginnen und Kollegen zu den Theatertagen. Die "Kulturbühne Spagat" zum Beispiel zeigt das Stück "Alan - Mensch Maschine", das wichtige Momente des bewegten Lebens von KI-Visionär und IT-Ikone Alan Turing nachzeichnet. Severin Vogl/oh

Die „Theatertage Wasserburg“ geben einen Einblick in die Vielfalt bayerischer Bühnen. Los geht’s an diesem Freitag.

Das breite Spektrum der bayerischen Theaterlandschaft kann man nun wieder bei den „Wasserburger Theatertagen“ erleben, denn dort treffen sich Ensembles von Privattheatern, Künstler und Künstlerinnen aus ganz Bayern. Das Spektrum der Formate reicht dabei vom Kammerspiel bis zur Performance, vom Monolog bis zum installativen Spektakel. Auch die Vielfalt sozialer und politischer Themen, mit denen sich die gastierenden Bühnen beschäftigt haben, spiegelt sich im Programm wider. Zudem gibt es wieder einen Publikumspreis, der von der Kulturreferentin des Landkreises Rosenheim, Anke Hellmann, verliehen wird.

Zur Eröffnung an diesem Freitag, 14. Juni, die bereits um 18.30 Uhr beginnt, gehört die Bühne Udo Samel und Gerd Wameling, die „Halpern und Johnson“ von Lionel Goldstein in einer szenischen Lesung bieten. Tags darauf ist das Spiel.Werk Ansbach mit dem Tanztheater „Kopf im Sand“ zu Gast, das nach dem Zusammenhang zwischen Angst und Freiheit fragt. Am Sonntag wird Andreas Neumann „Dienstags bei Kaufland“ von Emmanuel Darley auf die Bühne bringen, ein mutiges Plädoyer für eine offene Gesellschaft.

Zweisamkeit, Familie: Oft geht es um Zwischenmenschliches

Am Montag, 17. Juni, ist Michael Wellers „Bitte nicht stören“ in einer Inszenierung des theater … und so fort zu sehen: ein wunderbares Stück über gestohlene Zweisamkeit. Am Dienstag dann beehrt das Metropoltheater aus München die Theatertage, gezeigt wird „All das Schöne“ von Duncan Macmillan. Darauf folgt am Mittwoch das Sensemble Augsburg mit „Familienglück“, zwei Einaktern von Anton Tschechow.

Dasvinzenz ist am Donnerstag, 20. Juni, erstmals zu Gast bei den Wasserburger Theatertagen und präsentiert sich mit „Mutationen“ von Olga Prusak: eine düstere Dystopie mit bizarrer Wendung. Aus Nürnberg gibt sich Megaplot mit der Performance „zu sterben“ die Ehre, bevor am Samstag, 22. Juni, die Kulturbühne Spagat mit „Alan – Mensch Maschine“ den letzten Beitrag im Wettbewerb um den Publikumspreis zeigt, der dann am Sonntag im Rahmen einer Abschlussfeier verliehen wird.

Detailliertere Informationen zu der Veranstaltungsreihe gibt es auf Internetseite des Theater Wasserburg. Karten sind dort ebenfalls erhältlich. Oder an den Vorverkaufsstellen Versandprofi Gartner und Tourist-Info in Wasserburg, beim Ticket-Zentrum in Rosenheim, Foto Flamm in Haag sowie an allen Vorverkaufsstellen von Inn-Salzach-Ticket.

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