bedeckt München 20°

Von Samstag an:Beswingt in den Frühling

Die Ebersberger "Praxis für Kultur" bietet allerhand Musik, Erzählungen und Kabarett

Egal, welche Kapriolen das Wetter noch schlägt: Die dicken Jacken und Mützen müssen weg, die Schneeschuhe in den Keller! Denn die "Praxis für Kultur" im Ebersberger Arkadenhaus ruft am kommenden Wochenende den "Kulturfrühling" aus. Vom 10. März bis zum 15. April findet dort wieder eine Reihe von Veranstaltungen statt, für Groß und Klein ist etwas dabei, es gibt Musik, Erzählungen und sogar Kabarett.

Auftakt ist am Samstag, 10. März, um 20 Uhr mit einer Kombination aus zeitlosen Erzählungen, Liedern und Musik mit Flöte und selbstgeschnitzter keltischer Harfe. "Wann endet die Nacht", heißt dieser Abend, gestaltet von den beiden Künstlerinnen Marina Lahann und Gabriele O'grissek, die sich Herz berührend, aber auch heiter und nachdenklich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinandersetzen. Darauf folgt am Freitag, 16. März, um 19.30 Uhr ein vierstimmiges Gitarrenkonzert. Mit mehr oder weniger bekannten Werken, von der Renaissance bis zur Moderne, präsentieren Christian Leyh, Andreas Lindae, Oliver Ridderbusch und Andreas Gelbach ihr buntes Zusammenklingen.

Von Ritter Rüstig und Ritter Rostig, die eigentlich immer die besten Nachbarn waren, aber deren Freundschaft nun auf die Probe gestellt wird, erzählt Cornelia Fuchs am Samstag, 17. März. Dazu schlüpft sie in die Rolle des Minnesängers "Cornelius vom Fuchswalde", der sich am Klavier selbst begleitet. Die Vorstellung beginnt um 16 Uhr und ist geeignet für Kinder ab vier Jahren. Am selben Tag abends, um 20 Uhr, können dann die Eltern das Arkadenhaus besuchen. Dort zaubert Klang-Zeit einen "weltmusikalischen Tradimix" aus Valse Musette, Tango, Eigenkompositionen, Klezmer, Couplets und feurigen ungarische Czardas. Ein frech präsentierter Abend mit Johann Zeller am Akkordeon und Marie-Josefin Melchior an der Geige. Fast eine Woche später, am Freitag, 23. März, um 20 Uhr findet ein Kabarettabend mit Heinrich Zapf statt, in Ebersberg bekannt von der Kabarettgruppe Guglhupf'a und dem Trio Zakk. Er versteht es, ein alltägliches Thema, die coole Jugend und das Erwachsenwerden, durch einen gekonnten Einsatz von Stimme, Instrument und Pantomime, rasant und kurzweilig zu gestalten.

Auf eine Zeitreise in die 20er Jahre können die Zuschauer am Samstag, 24. März, um 20 Uhr mit dem Quartett In-Swingtief gehen. Thomas Buffy (Violine), Felix Leitner (Gitarre und Gesang), Stefan Degner (Gitarre) und Sabrina Damiani (Bass) interpretieren Gypsy-Jazz im Stil von Django Reinhardt und Stephane Grappelli sowie Swing-Klassiker, Bossa Novas, Tangos und Musettewalzer und verschmelzen diese Klänge in ihren Eigenkompositionen mit europäischer Folklore. Hoffentlich kein Unglück, sondern ein schönes Konzert gibt es am Freitag, 13. März, um 20 Uhr: The Red Hot Serenaders, Rainer Wöffler und Tanja Wirz, liefern eine gekonnte Kombination aus Blues, Jazz, Chansons, Hawaiimusik und Ragtime. Die beiden spielen dabei stilecht auf Vintage-Saiteninstrumenten, begleitet von zweistimmigem Gesang.

Der Samstag, 14. April, bietet um 20 Uhr eine Klangperformance mit Stefan Barcsay. Der Augsburger Gitarrist wird das für ihn komponierte Stück "Sul Fondo Del Lago" des Darmstädters Alois Bröder und andere zeitgenössische Kompositionen spielen. Zu Ende geht der Kulturfrühling dann am Sonntag, 15. April, um 11 Uhr mit einer Matinee in ungewöhnlicher Besetzung: mit Cembalo und Klavier. Die Veranstaltung mit Worten und Musik von Cornelia Fuchs ist für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren geeignet.

Info und Platzreservierungen für alle Veranstaltungen in der Praxis für Kultur bei Sybille Fuchs unter (0174) 413 85 68, oder bei Cornelia Fuchs unter (08092) 852 66 19, sowie unter www.praxisfuerkultur.de.