GastronomieVaterstetten sucht einen neuen Volksfest-Wirt

Lesezeit: 1 Min.

Auch 2027 wird wieder ein Bierzelt auf der Vaterstettener Festwiese zum Feiern einladen, da ist sich die Bürgermeisterin sicher.  Bewerber werden derzeit gesucht.
Auch 2027 wird wieder ein Bierzelt auf der Vaterstettener Festwiese zum Feiern einladen, da ist sich die Bürgermeisterin sicher.  Bewerber werden derzeit gesucht. Peter Hinz-Rosin

Die Familie Stiftl übernimmt das Paulaner-Festzelt auf der Wiesn und verabschiedet sich aus der Gemeinde. Dort ist man aber zuversichtlich, dass man rechtzeitig einen Nachfolger für das Fest 2027 findet.

Von Barbara Mooser, Vaterstetten

SZ bei Google bevorzugen

Es war ein kurzes Gastspiel, das die Wirtsfamilie Stiftl in Vaterstetten gegeben hat: Erst 2025 hatten Christine und Lorenz Stiftl das Festzelt auf dem Vaterstettener Volksfest übernommen, doch das zweite Fest in diesem Jahr war auch schon wieder ihr letztes. Im April haben die Münchner Wirte die Gemeinde darüber informiert, dass sie weitere Feste nicht ausrichten können. Weil die Wirtsfamilie dieses Jahr das Paulaner-Wiesnzelt übernimmt, müsse sie wohl die Prioritäten anders setzen, sagt Bürgermeisterin Maria Wirnitzer (SPD).

Aus ihrer Sicht sei die Zusammenarbeit mit den Stiftls gut gelaufen, sagt sie, sie sei jedoch zuversichtlich, dass sich für das kommende Jahr ein guter neuer Festwirt oder eine Festwirtin finden werde. Der Aufruf der Gemeinde ist bereits online, Interessenten müssen sich freilich beeilen, denn die Bewerbungsfrist endet schon am 24. Juli. „Je länger man wartet, desto schwieriger wird es“, erklärt die Bürgermeisterin. Schließlich würden solche Veranstaltungen lange vorausgeplant, und man wolle ein bestimmtes Zeitfenster, idealerweise die zweite Junihälfte oder Anfang Juli.

Lorenz und Christine Stiftl  verabschieden sich nach zwei Volksfesten wieder aus Vaterstetten.
Lorenz und Christine Stiftl  verabschieden sich nach zwei Volksfesten wieder aus Vaterstetten. Johannes Simon

Man sei an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert, sagt Maria Wirnitzer, dennoch sei momentan nicht geplant, einen Vertrag mit einem neuen Wirt oder einer neuen Wirtin gleich über mehrere Jahre abzuschließen. Schließlich müsse man ja erst einmal sehen, wie alles laufe. Den Vorgängern der Stiftls, der Wirtsfamilie Fahrenschon aus Rosenheim, hatte die Gemeinde 2024 von sich aus gekündigt, offenbar, weil sie nicht mehr zufrieden mit dem Angebot war.

Der Bürgermeisterin ist bei der Neuvergabe ein familienfreundliches Angebot wichtig, wie sie betont, es solle für alle Altersgruppen etwas dabei sein. Ein Kinderessen sollte etwa auf der Speisekarte stehen, auch der Seniorennachmittag solle beibehalten werden. In die Entscheidung werde selbstverständlich der Gemeinderat eingebunden, das Thema werde sehr zeitnah auf die Tagesordnung kommen.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

40 Jahre Herrmannsdorfer Landwerkstätten
:„Lieber halb so viel und doppelt so gut“

Seit 1996 geht das Glonner Unternehmen neue Wege in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Was bleibt, was ändert sich? Chef Karl Schweisfurth über Erfolge, Rückschläge und den Weg in die Zukunft.

SZ PlusInterview von Barbara Mooser

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: