Verkehrspolitik und der Holzmarkt:Leserbriefe

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Leserbriefe stellen keine redaktionelle Meinungsäußerung dar, dürfen gekürzt und digital publiziert werden unter Angabe von Name und Wohnort. Briefe ohne Nennung des vollen Namens werden nicht veröffentlicht. Bitte geben Sie für Rückfragen immer Adresse und Telefonnummer an.

Senioren sollen aktiv werden

Zum Artikel "Dann halt nicht" am Donnerstag, 25. März, über die Situation für Fußgänger und Radfahrer an der Kreuzung zwischen Karl-Böhm- sowie Alter und Neuer Poststraße:

Der Seniorenbeirat Vaterstetten - bei dem ich auch Mitglied bin - ist von Senioren auf die schwierige Situation an dieser Kreuzung aufmerksam gemacht worden. Daraufhin habe ich die Kreuzung beobachtet, Fotos gemacht und einen Bericht geschrieben. Auch ich - als 70-Jährige - benutze diesen Übergang öfters weil dort meine Tochter wohnt - mit gemischten Gefühlen. Herr Klaus Willenberg von der FDP, der Seniorenvertreter in der Gemeinde, hat daraufhin einen Antrag gestellt, diese Kreuzung zu überprüfen. Über seine Unterstützung sind wir sehr froh!

Die Überprüfung fand statt - wie ich aus diesem Artikel ersehen kann. Aber in Zeiten von Corona - als viele Menschen gar nicht zur Arbeit fuhren, als Schüler gar nicht zur Schule gingen, die Leute nicht ins Café dürfen und auch ansonsten Aktivitäten eingeschränkt waren. Was aber in "normalen Zeiten", die sicherlich wieder kommen? Warum gibt es am Sportplatz beim Übergang zum Aldi zwei Ampeln? Weil 400 Eltern in der Ausschuss-Sitzung waren? Vielleicht sollten wir auch die Senioren aktivieren - um hier mehr Nachdruck zu erreichen.

Eine besorgten Seniorin - die immer mit besorgter Miene diese Kreuzung benutzt:

Herma Bianka Schlömer, Seniorenbeirätin, Vaterstetten

Es geht auch ohne Landratsamt

Die verkehrstechnische Untersuchung hat gezeigt, dass eine Sicherung des Fußgängerüberweges nicht möglich, weil nicht notwendig, ist. Das war auch vor Jahren das Ergebnis zu meinem damaligen Antrag für einen Zebrastreifen.

Weil ähnliche Situationen öfters vorkommen, sind inzwischen Verwaltungen dazu übergegangen Schilder aufzustellen, die nur Hinweis- und Bitte-Schilder aber keine Verkehrsschilder sind, die angeordnet werden müssen.

Ich schlage vor, das Schild Nr. 101 mit Text "Vorsicht Fußgänger" an die vier Straßen-Einmündungen anzubringen. Dazu braucht man weder Polizei noch Landratsamt und die motorisierten Verkehrsteilnehmer erhalten nur eine Bitte.

Basilios Vafiopoulos, Baldham

Jedes Preisgefälle wird ausgenutzt

Zum Artikel "My Bauholz is over the Ocean" vom Dienstag, 30. März:

Wenn bei uns das Holz knapp ist, weil es in die USA geliefert wird, könnte man doch welches aus China einführen, der Suez-Kanal ist ja jetzt wieder offen. Irgendwo lässt sich doch sicher irgendein Preisgefälle ausnutzen, wofür haben wir denn unsere Großhändler und Ökonomen?

Friedhelm Buchenhorst, Grafing

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