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Verkehr in Poing:Radweg und Bushäuschen

Mietradstation der MVG in Planegg, 2020

Auch genügend Platz für eine MVG-Mietradstation soll bei der Umgestaltung eingeplant werden.

(Foto: Catherina Hess)

Am Poinger Seewinkelcenter sind Verbesserungen geplant

Zwei Fliegen mit einer Klappe. Dieses Prinzip scheinen sich die Poinger zu Herzen genommen zu haben: Nicht nur soll am Seewinkelcenter eine neue Bushaltestelle mit Wartehäuschen errichtet werden, sondern im Zuge dieser Bauarbeiten wird auch die Wegesituation für Radler verbessert werden. Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses stimmten in der jüngsten Sitzung ohne Ausnahme den vorgestellten Plänen zu.

Konkret umfassen diese eine Haltestelle und ein Wartehäuschen sowie einen Radweg in der Bergfeldstraße Ecke Schwanenstraße. Markus Vohl von der Rathausverwaltung teilte mit, dass die Einmündung so gebaut werde, dass ein 18 Meter langer Gelenkbus problemlos ein- und ausscheren kann. Von Seiten des MVV habe es zwar geheißen, dass dort definitiv kein Gelenkbus zum Einsatz kommt, sodass theoretisch auch eine kleinere Haltestelle für einen gewöhnlichen 15 Meter langen Bus denkbar wäre. "Aber wenn wir schon mal dabei sind, sollten wir das so machen", so Vohl. "Wenn dann bauen wir zukunftsorientiert", ergänzte Bürgermeister Thomas Stark (parteilos), "und versiegelt ist dort eh schon alles." Es könne schließlich sein, dass irgendwann einmal doch ein Gelenkbus zum Einsatz kommt und dann die Haltestelle ihren Zweck verliert, weil sie schlicht zu klein gebaut wurde.

Zum zukunftsorientierten Bau gehört für die Poinger Verwaltung auch, dass ein Platz für eine mögliche MVG Fahrradleihstation eingeplant wird. Schulbusse sollen an der Haltestelle am Seewinkelcenter nicht halten, wie Vohl auf Nachfrage von Marc Salih (FDP) mitteilte. Das soll sich auch nicht ändern, wenn das geplante Poinger Gymnasium in Betrieb ist. Laut Landratsamt, so Bürgermeister Stark, würden die Schülerinnen und Schüler ÖPNV-Busse nutzen, eine eigene Schulbus-Linie sei demnach nicht vorgesehen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Bauvorhaben auf etwa 100 000 Euro.

© SZ vom 06.05.2021 / FEJO
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