Verbesserung für Pendler:Grasbrunn prüft Radwegpläne der Grünen

Der von den Grünen angestoßene "schnelle Radweg" von Ebersberg zum Ostbahnhof kommt Stück für Stück voran. Nach Vaterstetten will auch Grasbrunn prüfen, inwiefern der Ausbau eines solchen Wegs auf Gemeindegebiet möglich ist und welche Kosten damit verbunden sind. Der Grasbrunner Gemeinderat beschloss am Dienstagabend einstimmig, die Kosten für eine mögliche Asphaltierung und Beleuchtung zu ermitteln.

Konkret geht es nur um den Kiesweg bei Neukeferloh zwischen dem westlichen Ausläufer des Veilchenwegs in Vaterstetten und der Unteren Parkstraße in Haar. Der wird bereits von Radfahrern und Fußgängern genutzt wird, um ihn für Fahrradpendler auszubauen, müsste er allerdings befestigt werden. Dazu muss die Gemeinde zunächst erst einmal die Eigentumsverhältnisse klären. Im Rathaus geht man zudem davon aus, dass die Asphaltierung eine Ausgleichsfläche nötig macht.

Der von den Grünen im April in die Diskussion gebrachte "schnelle Radweg" führt soweit wie möglich nahe an den Bahngleisen entlang, über aufgelassene Gleise und Wirtschaftswege, die der Partei zufolge "mit wenig Aufwand zu gut befahrbaren Radwegen aufgewertet werden" könnten. An der Baumkirchner Straße in Berg am Laim, der Schwablhofstraße in Trudering, der Schneiderhofstraße in Gronsdorf, der Vockestraße (B 471) in Haar sowie der Möschenfelder Straße in Vaterstetten wären jedoch Brückenbauten notwendig. Dennoch halten die Grünen ihren "schnellen Radweg" für deutlich rascher und kostengünstiger umsetzbar als eine echte Radschnellverbindung oder gar einen aufgeständerten Radweg über der B 304, wie ihn die CSU-Bürgermeister von Haar und Vaterstetten vorgeschlagen haben.

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