Wettbewerb:Vaterstetten sucht drei Super-Ideen

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Wettbewerb: Hier im Vaterstettener Rathaus und zwar im Sitzungssaal im ersten Stock wird des öfteren über neue Projekte beraten. Nun sollen das auch die Bürger tun, sie können demnächst über Vorschläge abstimmen.

Hier im Vaterstettener Rathaus und zwar im Sitzungssaal im ersten Stock wird des öfteren über neue Projekte beraten. Nun sollen das auch die Bürger tun, sie können demnächst über Vorschläge abstimmen.

(Foto: Christian Endt)

Die Einsendezeit der Projektvorschläge für das "Bürger-Budget" in Vaterstetten ist vorbei. Jetzt beginnt die Auswertung.

Von Jonas Altmann, Vaterstetten

Den gesamten April hatten die Bürgerinnen und Bürger von Vaterstetten Zeit, um Ideen für Projekte im Rahmen des "Bürger-Budgets" online über die Webseite der Gemeinde einzusenden. Jetzt werden diese Ideen bis zum 23. Mai geprüft, bevor sie von 28. Mai bis 10. Juni für jeden Bewohner der Gemeinde zur Abstimmung auf der Webseite der Gemeinde gestellt werden. Doch was ist das Bürger-Budget überhaupt?

Es handelt sich um ein Förderprogramm der Kommune, das Einwohnern die Möglichkeit geben soll, die Gemeinde mitzugestalten. Das Förderprogramm findet 2022 erstmalig statt und soll auch in den kommenden Jahren Bürgerinnen und Bürger zur Kreativität anregen. Dieses Jahr stehen der Gemeinde insgesamt 10 500 Euro zu Verfügung.

Drei Vorhaben werden dann verwirklicht

Von den eingesendeten Vorschlägen werden am Ende drei Projekte umgesetzt. Für jedes der Projekte stehen 3500 Euro zur Verfügung. Nicht alle Projekte sind geeignet, es gibt Richtlinien an welchen abgewogen wird, ob eine Projektidee zur Abstimmung zugelassen wird. Das Projekt sollte möglichst klimafreundlich und die Kosten der Umsetzung innerhalb des Budgets sein. Außerdem soll es dem Gemeindewohl dienen, innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden können und frei zugänglich sein. Genauere inhaltliche Vorgaben oder Erwartungen definiert die Gemeinde nicht.

Kay Rainer, Leiter der Stabsstelle für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement, zeigt sich zu der Anzahl der Einsendungen "positiv überrascht", eine hohe zweistellige Anzahl. Er meint, die Gemeinde hätte zwar keinen Vergleich, da das Förderprogramm erst neu eingeführt wurde, dennoch sei man auf jeden Fall zufrieden. Auf eine eventuelle Erhöhung des Budgets in den nächsten Jahren zeigt Rainer sich offen, die Entscheidung aber liegt nicht bei ihm: "Wir wollen das machen, was für die Bürgerinnen und Bürger Sinn macht."

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