Eine Rentnerin aus Vaterstetten ist am Mittwochnachmittag von Unbekannten um rund 50 000 Euro betrogen worden. Die Gauner gingen dabei nach der bekannten Masche „tödlicher Verkehrsunfall“ vor, teilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mit.
Einen solchen Unfall hatte angeblich die Schwiegertochter der Seniorin verursacht, das behauptete eine Unbekannte, die am frühen Nachmittag anrief und sich als Polizistin ausgab. Nur durch eine hohe Kaution könne die Schwiegertochter vor dem Gefängnis bewahrt werden, das Geld solle am Amtsgericht München übergeben werden.
Dies lehnte die Seniorin zwar ab, da sie nicht mobil ist, ging ansonsten aber auf die Forderung ein. Zwischen 15 und 15.30 Uhr übergab sie etwa 50 000 Euro an eine Abholerin. Diese wird als etwa 20 Jahre alt und mit roten Haaren beschrieben, sie trug einen hellen Mantel.
Erst als die Seniorin etwas später ihre Schwiegertochter kontaktierte, fiel der Betrug auf. Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Mithilfe. Wer im Ramsauer Weg, in der Bahnhof- und Möschenfelder Straße etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 08122/868-0 zu melden.


