Vaterstetten:Schockanrufe von Betrügern

Erneut haben Betrüger versucht, mit Schockanrufen bei älteren Menschen Geld zu ergaunern. Die Polizei Poing berichtet von einer Vielzahl solcher Anrufe am Mittwochnachmittag zwischen 15 und 16 Uhr in Vaterstetten. Die Täter geben sich dabei am Telefon als nahe Angehörige aus, die im Ausland festgenommen wurden und nur durch Zahlung einer Kaution wieder frei kämen. Mit Mitteilungen wie "Mutti, ich habe bei einem Unfall ein Frau tot gefahren" sollen die Angerufenen zunächst einmal schockiert werden. Im Anschluss meldet sich dann ein angeblicher Polizeibeamter oder Staatsanwalt, der den näheren Sachverhalt erläutert und die Höhe der Kaution - in der Regel ein fünfstelliger Betrag - mitteilt. In keinem der Fälle entstand nach Angaben der Polizei einem der Opfer ein finanzieller Schaden, da diese die Betrugsabsicht erkannten und rechtzeitig die Telefonate beendeten. Die Polizei appelliert an die Bürger, ältere Angehörige über die neue Masche zu informieren.

© SZ vom 10.09.2021 / SZ
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