Beim letzten Vaterstettener Rathauskonzert in diesem Jahr trifft der Ausnahmepianist Herbert Schuch auf das international renommierte Henschel Quartett. Gemeinsam spielen sie am Freitag, 8. November, Dvoráks Klavierquintett A-Dur op. 81, außerdem erklingen Streichquartette von Beethoven und Schulhoff. Das Konzert findet statt im Festsaal des Seniorenwohnparks Vaterstetten.
Das Henschel Quartett kommt bereits zum dritten Mal nach Vaterstetten. Die Los Angeles Times nannte es „eines der besten Ensembles der Welt“. Das Quartett war Kulturbotschafter der BRD in Brüssel und wurde mehrmals vom spanischen Hof eingeladen, um auf den Stradivari-Instrumenten der königlichen Sammlung zu konzertieren. In Vaterstetten wird das Ensemble Ludwig van Beethovens Streichquartett F-Dur op. 18/1 zu Gehör bringen. Der erst knapp 30-Jährige zeigt hier deutlich seine politische Haltung und neue kompositorische Impulse. Ebenfalls auf dem Programm steht Erwin Schulhoffs Streichquartett Nr. 1. Es beginnt explosiv-rhythmisch mit Tanzelementen und klingt in einem melancholischen Notturno voller Poesie aus.

Nach der Pause rücken die Rathauskonzerte – nach drei Jahren Klavierabstinenz – wieder einmal einen Flügel ins Rampenlicht. Der Pianist Herbert Schuch wird zusammen mit dem Henschel Quartett Antonín Dvořáks Klavierquintett A-Dur op. 81 spielen. Schuchs Credo, Musik nicht nur zum Klingen, sondern auch zum Sprechen zu bringen, kann er beim „Böhmischen Mozart“ mit seiner filigranen Gestaltungskunst bestens zelebrieren.
Rathauskonzert Vaterstetten am Freitag, 8. November, um 19 Uhr im Festsaal des Seniorenwohnparks. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Papeterie Löntz in Baldham unter (08106) 67 69 oder bei München Ticket unter (089) 54 81 81 81.

