Die Poinger Polizei hat in Parsdorf einen Fall von illegalem Tierhandel verhindert. Wie die Inspektion mitteilt, habe man einen Hinweis aus dem Ebersberger Veterinäramt erhalten, dass am Donnerstag auf einem Parkplatz hinter einem Schnellimbiss zwei Dobermann-Welpen verkauft werden sollten.
Gegen 21 Uhr stieß die Polizei auf zwei Männer aus dem Nicht-EU-Ausland, die in der Tat die beiden jungen Hunde, für die sie keine gültigen EU-Heimtierausweise hatten, für 1500 Euro verkaufen wollten. Eine Mitarbeiterin des Veterinäramts stellte fest, dass die vorliegenden Dokumente und der Transport nicht den Vorschriften der EU zum Schutz von Tierwohl und Seuchenvorbeugung entsprachen. Die aus dem Ausland eingeführten Welpen wurden sichergestellt und kamen im Tierheim Ebersberg in Quarantäne.
Die Polizei hat ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und das Tiergesundheitsgesetz eingeleitet. Letztlich sind die verhinderten Verkäufer statt mit 1500 Euro mehr mit 1500 Euro weniger nach Hause gefahren – so hoch fiel die Sicherheitsleistung aus, die sie hinterlegen mussten.

