Eine aufmerksame Zeugin hat dazu beigetragen, dass eine schwer verletzte Frau nach einem Unfall auf der A94 gerettet werden konnte. Wie die Polizei berichtet, war die 20-jährige Münchnerin am Donnerstag kurz vor 19 Uhr mit ihrem Auto aus bislang unbekannten Grund auf der A94 kurz nach der Anschlussstelle Parsdorf nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen fuhr laut Polizei durch dichtes Gebüsch die komplette Böschung nach oben. Dort drehte sich das Auto und blieb mit der Fahrzeugfront in Richtung Autobahn im Dickicht hängen. Die junge Fahrerin schaffte es aufgrund der Beschädigungen am Fahrzeug und des Geästes um sich herum nicht, sich eigenständig zu befreien.
Bis zur ersten medizinischen Versorgung der Schwerverletzten dauerte es wegen der schlechten Erreichbarkeit des Unfallfahrzeugs verhältnismäßig lange, die 22-Jährige wurde schließlich in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Hauptfahrbahn der A94 phasenweise komplett gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Parsdorf, Vaterstetten, Neufarn und Feldkirchen sowie die Autobahnmeisterei. Am Unfallfahrzeug sowie an den umgefahrenen und beschädigten Bäumen und Büschen entstand erheblicher Sachschaden, insgesamt geht die Polizei von etwa 22 000 Euro aus.

