Beinahe wäre Maria Wirnitzer im Jahr 2020 Rathauschefin geworden, nur 168 Stimmen haben ihr bei der Vaterstettener Bürgermeisterwahl gefehlt. Nun will die Sozialdemokratin einen weiteren Anlauf starten: Die SPD Vaterstetten schickt sie bei der Kommunalwahl 2026 als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen. Darüber hat der Vorstand der SPD jetzt in einer Pressemitteilung informiert. „Aufgrund ihrer großen kommunalpolitischen Erfahrung als Zweite Bürgermeisterin, Gemeinde- und Kreisrätin und nicht zuletzt wegen ihrer Persönlichkeit und Bürgernähe ist Maria Wirnitzer eine aussichtsreiche Kandidatin und wäre eine hervorragende Bürgermeisterin für Vaterstetten“, so Vorsitzender Klaus Spagl.
Die offizielle Nominierung soll am 15. September folgen. Bei der Versammlung, die um 19 Uhr in der Landlust beginnt, möchte die 62-Jährige erste Schwerpunkte eines Arbeitsprogramms vorstellen. Wirnitzer ist eine erfahrene Kommunalpolitikerin, schon seit 2014 ist sie im Gemeinderat vertreten, Ende 2021 rückte sie in den Ebersberger Kreistag nach. Laut SPD hatten sie viele Bürgerinnen und Bürger „angesprochen, doch wieder zu kandidieren und eine Alternative zum jetzigen Amtsinhaber zu bieten“. Dieser, Leonhard Spitzauer von der CSU, hat bereits eine erneute Kandidatur angekündigt. Außerdem bewirbt sich David Göhler von den Grünen um das Amt.


