Bereits seit 2017 lädt die Junge Union (JU) in den Sommerferien – mit Ausnahme der Corona-Jahre –zum Planschen nach Vaterstetten in den Strohballenpool, doch heuer fällt das Ferienspektakel aus. Der Grund: die strengen Sicherheitsauflagen zur Vermeidung eines Anschlags. Wie die JU mitteilt, sehen sich die Veranstalter als Ehrenamtliche außerstande, die von den Behörden verlangten Schutzmaßnahmen zu leisten.
„Ich bin untröstlich, dass wir diese Entscheidung so treffen mussten. Die Herausforderungen rund um den Strohballenpool, vor allem, was die Terrorschutzmaßnahmen betrifft, stehen in keiner Relation zur Durchführung der ehrenamtlichen Veranstaltung, weshalb wir uns entschieden haben, dass der Strohballenpool in diesem Jahr leider nicht stattfinden kann“, erklärt die Ortsvorsitzende der JU-Vaterstetten, Theresa Fauth, in einer Pressemitteilung.
Zwar habe man monatelang mit der Gemeinde nach Möglichkeiten gesucht, den Pool doch aufbauen zu können, eventuell an einem anderen Ort als dem Bürgerpark. Allerdings habe man keine umsetzbaren Konzepte gefunden – zumindest für heuer. „Das ist auf keinen Fall das Aus der Veranstaltung. Wir nehmen die Planungen für kommendes Jahr bereits jetzt in Angriff, werden weitere Ideen einfließen lassen und sind uns sicher, dass die Veranstaltung 2026 wie gewohnt stattfinden kann“, so Fauth.

