Zirkus in Vaterstetten:"Wir kämpfen weiter"

Zirkus in Vaterstetten: Das Kassenhäuschen des Zirkus Feraro. Der Name und die Flaggen kommen von der italienischen Urgroßmutter Hermann Schmidt-Feraros.

Das Kassenhäuschen des Zirkus Feraro. Der Name und die Flaggen kommen von der italienischen Urgroßmutter Hermann Schmidt-Feraros.

(Foto: Christian Endt)

Sechs Großfamilien betreiben den Zirkus Feraro, der seit 200 Jahren besteht und derzeit in Vaterstetten Station macht. Leiter Hermann Schmidt-Feraro erzählt von der harten Corona-Zeit und von den schönen Seiten des Berufs.

Von Merlin Wassermann, Vaterstetten

Um zu sehen, dass das Zirkusleben häufig einem Kampf gleicht, dafür reicht ein Blick auf Hermann Schmidt-Feraro: Der Leiter des Circus Feraro ist ein kleiner, stämmiger Mann, mit Sägespänen in Haar und Bart, einer Narbe an der Schulter und - an diesem heißen Mittwoch im August - einer blutenden Wunde am Arm. Darauf angesprochen scheint er sie zum ersten Mal zu bemerken, der Kommentar: "Schon wieder?" Beim Aufbau sinke die Schmerzschwelle, erst, wenn ein halber Finger fehle, falle das auf - was zum Glück noch nicht vorgekommen sei.

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