Großeinsatz der Feuerwehr in BaldhamEhepaar bei Kellerbrand verletzt

Ein defekter Wäschetrockner hat am Sonntag in Baldham ein Feuer in einem Wohnhaus ausgelöst, bei dem zwei Personen verletzt wurden.
Ein defekter Wäschetrockner hat am Sonntag in Baldham ein Feuer in einem Wohnhaus ausgelöst, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Freiwillige Feuerwehr Vaterstetten

Im Haus der beiden Baldhamer Senioren fängt der Wäschetrockner Feuer. Eine Pflegerin verhindert Schlimmeres.

Ihrer Pflegerin verdanken es zwei 86 und 89 Jahre alte Senioren in Baldham offenbar, dass ein Feuer in ihrem Haus nicht noch schlimmere Folgen hatte. Wie die Poinger Polizei mitteilt, fiel der Pflegedienstmitarbeiterin gegen 9 Uhr am Sonntag Brandgeruch auf, wenig später bemerkte sie dichten schwarzen Rauch, welcher aus dem Keller des Gebäudes nach oben drang.

Während der ältere Herr in Begleitung der Pflegerin das Haus selbständig verlassen konnte, musste seine bettlägerige Frau von den alarmierten Rettungskräften mit Atemschutzgerät aus dem stark verrauchten Gebäude gerettet werden.

Aufgrund der verwinkelten Bauweise des Kellers hatte die Feuerwehr zunächst Mühe, zum Brandherd vorzudringen. Das Feuer verursacht hatte offenbar ein technischer Defekt eines im Keller laufenden Wäschetrockners. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und belüftete im Anschluss das Gebäude, welches wegen der starken Verrauchung allerdings vorübergehend unbewohnbar geworden ist.

Die beiden Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht, weitere Personen wurden nicht verletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 15 000 Euro. Der Einsatz an dem etwa 50 Feuerwehrleute aus Pöring, Parsdorf-Hergolding, Vaterstetten und von der Kreisbranddirektion Ebersberg sowie 13 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes beteiligt waren, dauerte laut Vaterstettener Feuerwehr etwa dreieinhalb Stunden.

© SZ/wkb - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Freiwillige Helfer am Ort
:Bei Alarm Leben retten

BRK-Helfer vor Ort werden vom Herbst an in Kirchseeon unterwegs sein, die Marktgemeinde finanziert das Einsatzauto und die Grundausstattung. In Glonn hilft Bernhard Nowotny schon seit 1988 dabei, die Zeit zwischen einer Alarmierung und dem Eintreffen des Rettungswagens zu überbrücken.

Von Alexandra Leuthner

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: