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THW Markt Schwaben:4000 Stunden im Corona-Einsatz

Hilfsorganisation zieht Zwischenbilanz der Arbeit in den Landkreisen Ebersberg und Erding

57 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Markt Schwaben haben im Corona-Einsatz bereits knapp 4000 Dienststunden geleistet. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Organisation hervor. In den vergangenen zwei Monaten haben die Helferinnen und Helfer demnach 461 "Einsatztage" geleistet. Ein "Einsatztag" entspricht dabei einem Arbeitstag einer Einsatzkraft.

Die Einsatzfahrzeuge des Ortsverbandes haben in dieser Zeit 11 841 Kilometer zurückgelegt, um wichtige Güter wie Desinfektionsmittel, Masken, Handschuhe und diverse Schutzausstattung zu transportieren, aber auch um Helferinnen und Helfer zu ihren Einsatzstellen zu bringen. Die THW-Fachberater unterstützen jederzeit die in den beiden Landkreisen Ebersberg und Erding einberufenen Führungsgruppen Katastrophenschutz.

Zudem stehen immer wieder Transportfahrten vom Freistaat Bayern zu den beiden Landkreisen an. Hierbei wird die dringend benötigte Schutzausstattung, welche durch den Bund und den Freistaat beschafft wird, zu den Katastrophenschutzbehörden der Landkreise transportiert. Für die weitere Verteilung ist dann der jeweilige Landkreis zuständig.

Einen Großteil der Hilfe in den beiden Landkreisen macht aber auch die "Manpower" der Helferinnen und Helfer des THW Markt Schwaben aus. Sei es beim Aufbau des Hilfskrankenhauses im Fliegerhorst in Erding für den Landkreis Erding, beim Errichten des Hilfskrankenhauses in der Ebersberger Dreifachturnhalle für den Landkreis Ebersberg, oder beim Einbauen von Abtrennungen und Verbindungstüren zum schaffen von Quarantänebereichen in zahlreichen Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Ebersberg. Daneben fallen auch immer wieder kleinere Arbeiten in beiden Landkreisen an, wie das THW mitteilt.

© SZ vom 25.05.2020 / SZ

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