Was für ein trauriger Saisonstart für das Ebersberger Storchenpaar in Langwied: Kaum von der langen Reise aus dem Winterquartier zurück, wurde der Horst der Störche auf einem Strommast bei Langwied im Auftrag der Bahn zerstört. „Ich bin entsetzt“, schreibt eine Ebersbergerin der SZ, auch Storchenfachmann Richard Straub vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) hält sich mit Kritik nicht zurück: „Ich bin stinksauer. Da ist meines Erachtens einiges schiefgelaufen“, sagt er. Zwar räumt er ein, dass die Störche ihren Brutplatz auf dem Mast nicht gerade ideal gewählt hatten - doch seiner Überzeugung nach hätte man eine Umsiedlung schonend und zu einem deutlich besseren Zeitpunkt in die Wege leiten können.
Tier-Drama in Ebersberg„Sie saßen da und haben traurig zugeschaut“
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Die Bahn lässt ein Storchennest auf einem Strommast in Ebersberg entfernen – ausgerechnet, als die Störche gerade erst wieder eingezogen waren. Die Ebersberger sind enttäuscht, Fachleute verärgert.
Von Barbara Mooser, Ebersberg
