Segen im SattelStefaniritt in Landsham

Ein Brauch, der Glaube, Geschichte und Dorfgemeinschaft verbindet, das ist der Stefaniritt im Plieninger Ortsteil Landsham.
Ein Brauch, der Glaube, Geschichte und Dorfgemeinschaft verbindet, das ist der Stefaniritt im Plieninger Ortsteil Landsham. (Foto: Christian Endt)

Festlich geschmückte Pferde ziehen am zweiten Weihnachtsfeiertag dreimal an der Friedhofsmauer vorbei und holen sich Schutz und Segen.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag lebt in Landsham ein alter Brauch auf: Der Heimatverein Pliening lädt für Freitag, 26. Dezember, zum Stefaniritt mit Pferdesegnung ein. Nach dem Festgottesdienst in der St.-Stephanus-Kirche, der einer Pressemitteilung des Vereins zufolge um 10 Uhr beginnt, startet gegen 11 Uhr der Ritt durchs Dorf.

Festlich herausgeputzte Pferde werden durch die Straßen geführt und dreimal an der Friedhofsmauer vorbeigeritten, wo die Geistlichen mit Weihwasser und Segen auf sie warten. Für Tiere und Reiter wird Schutz und Gesundheit vom heiligen Stephanus erbeten, der als Märtyrer und Schutzpatron der Pferde gilt.

Die Verbindung zwischen Landsham und den Pferden reicht weit zurück: In der Kirche erinnert das „Landshamer Rössl“, eine gestiftete Wachspferdefigur, an die Heilung eines kranken Pferdes – beim Stefaniritt gibt es daher kleine Wachspferde als Festzeichen.

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