Rennradfahren:"Es ist keine Risikosportart, aber eine Sportart mit erhöhtem Risiko"

Lesezeit: 4 min

Rennradfahren: Rennradfahren macht Spaß - bringt aber gewisse Risiken mit sich, insbesondere, wenn man in der Gruppe unterwegs ist.

Rennradfahren macht Spaß - bringt aber gewisse Risiken mit sich, insbesondere, wenn man in der Gruppe unterwegs ist.

(Foto: Claus Schunk)

Unfälle mit Rennradfahrern kommen in Polizeiberichten in letzter Zeit häufig vor. Was die Sportart gefährlich macht, wie man auch in der Gruppe sicher fährt, und was Autofahrer besonders aufregt. Ein Gespräch mit Radsport-Experte Andreas Bartmann.

Interview von Barbara Mooser

Ein Rennradler gerät aufs Bankett, kommt ins Straucheln und reißt beim Sturz einen neben ihm fahrenden Mit-Radler um. Beide werden bei dem Unfall nahe Aßling schwer verletzt. Nur drei Tage später: Eine Gruppe Rennradler will nahe Moosach abbiegen, ein 75-Jähriger bemerkt das Bremsmanöver vor dem Richtungswechsel zu spät, er fährt auf den vor ihm fahrenden 68-Jährigen auf. Beide stürzen, der Ältere erleidet schwere Verletzungen. Ein paar Wochen zuvor: Eine 13-jährige Rennradlerin kann auf der kurvenreichen Strecke bei Maria Altenburg nicht rechtzeitig bremsen, als der Wagen vor ihr anhält - sie stürzt und wird durch die Windschutzscheibe geschleudert. Auch sonst kommen Unfälle mit Rennradlern im Polizeibericht in letzter Zeit häufig vor. Lebt also gefährlich, wer nach Feierabend oder am Wochenende aufs Rennrad aufsteigt? Jein - so könnte man die Einschätzung von Andreas Bartmann in etwa zusammenfassen. Der 31-Jährige ist seit seinem 16. Lebensjahr begeisterter Rennradler und Spartenleiter Rad beim RSC Elkofen, einem der wichtigsten Radsportclubs im Landkreis Ebersberg.

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