Unterwegs mit dem Lokführer einer Regionalbahn„Der Großstadtdschungel wäre nichts für mich“

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Ob Regen oder Sonne: Kay Babucke geht gern zur Arbeit. Er steuert den Filzenexpress zwischen Grafing-Bahnhof und Wasserburg.
Ob Regen oder Sonne: Kay Babucke geht gern zur Arbeit. Er steuert den Filzenexpress zwischen Grafing-Bahnhof und Wasserburg. (Foto: Peter Hinz-Rosin)

Oft schon wurde der Filzenexpress totgesagt. Nun feiert er seinen 120. Geburtstag. Für Lokführer Kay Babucke könnte gern noch lange alles so bleiben, wie es ist. Ein Vormittag mit ihm zeigt: Es gibt auch noch schöne Geschichten von der Bahn.

Von Barbara Mooser, Grafing

Über zwei Dinge jammern mindestens gelegentlich die meisten Menschen: die Arbeit und die Bahn. Kay Babucke kann da nicht mitreden. Er liebt seine Arbeit und er liebt die Bahn, was in seinem Fall freilich nicht zwei verschiedene Dinge sind: Seit 2018 ist der 45-Jährige Lokführer beim Filzenexpress, der zwischen Grafing-Bahnhof und Wasserburg verkehrt. Er wollte schon als kleiner Bub Lokführer werden, als erwachsener Mann immer noch – und auch wenn die damalige Lage auf dem Arbeitsmarkt ihn erst einmal aufs falsche Gleis gesetzt hat und er lange Jahre im Einzelhandel tätig war, merkt man: Er ist jetzt da angekommen, wo er hingehört.

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