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Reden wir über:Anforderungen der Technik

Alex Schweiger ist jüngster Kfz-Meister Bayerns.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Alex Schweiger ist jüngster Kfz-Meister Bayerns

Als jüngsten Kfz-Meister in Bayern darf sich Alex Schweiger seit einigen Wochen bezeichnen. Nach seiner verkürzten Lehre und der bestandenen Meisterprüfung arbeitet der 20-Jährige nun im Betrieb seines Vaters in Aßling.

SZ: Was ist in einem Kfz-Betrieb wie Ihrem die größte Herausforderung?

Alex Schweiger: Das ist schwer. Vielleicht der Umgang mit den ganz neuen Fahrzeugen. Da muss man erst mal reinkommen und man braucht andere Testprogramme. Die neuen Fahrzeuge müssen immer erst mal zum Händler - aber wir arbeiten im Zweifelsfall auch mit den Autohäusern zusammen. Da gibt es immer wieder was Neues - das macht es auch so spannend, dauernd macht man neue Erfahrungen.

Haben Sie ihren Betrieb dementsprechend angepasst?

Wir haben in unserem Neubau alles modernisiert, neue Hebebühnen bekommen und eigentlich alles auf Vordermann gebracht, dass es auch kundenfreundlicher ist. Solche Entscheidungen treffen wir inzwischen zusammen. Ansonsten gibt es immer mal wieder Fortbildungen, bei denen man mehr zu neueren Techniken erfährt.

Als Sie Ihre Lehre zum Kfz-Mechatroniker angefangen haben, durften Sie selbst noch nicht Auto fahren. Wie kam die Entscheidung für diesen Beruf zustande?

Ich komme ja aus einem Familienbetrieb, das war mir eigentlich immer klar. In den Ferien habe ich schon immer geholfen und auch die Praktika, die ich dann bei anderen Autohäusern gemacht habe, haben mir Spaß gemacht. Außerdem zieht sich bei mir die Begeisterung durch alle Lebensbereiche. Und inzwischen habe ich ja ein Auto, an dem ich basteln kann.

Wie kommt es, dass Sie sich nach Ihrer Ausbildung direkt entschieden haben, einen Meister zu machen? Und warum ging das so schnell?

(lacht) Na ja, meine Ausbildung wurde um ein halbes Jahr verkürzt, und der Meister geht eigentlich immer so schnell bei uns. Der Plan ist ja schon, dass ich irgendwann den Betrieb übernehme. Und nur mit dem Meistertitel bin ich berechtigt, selbst Lehrlinge auszubilden. Das ist heute schon sehr wichtig. Nach dem Meister kommt dann ja auch nicht mehr so viel.