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Positives Ergebnis:Auf Wachstumskurs

Raiffeisen-Volksbank Ebersberg stellt Bilanz 2018 vor

Die Raiffeisen-Volksbank Ebersberg mit Sitz in Grafing hat im zurückliegenden Jahr erneut ihre Marktanteile ausgebaut. Alle banküblichen Kennzahlen hätten sich im Vergleich zu 2017 positiv entwickelt. "Das lässt uns zuversichtlich in das Jahr 2019 blicken", so lautet das positive Fazit der beiden Vorstandsmitglieder Bernhard Failer und Christian Weber bei der Vertreterversammlung. "Der Strukturwandel im Bankenmarkt geht mit zunehmender Geschwindigkeit weiter. Die Bedürfnisse der Kunden haben sich tief greifend verändert. Persönliche Beratung in anspruchsvollen Finanzthemen bleibt wichtig, auch wenn einfache Bankgeschäfte zunehmend über unser Online-Banking erledigt werden", so Bernhard Failer. Die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen und dabei gleichzeitig die persönliche Nähe zu den Kunden auszubauen, das sei der Schlüssel für eine erfolgreiche Bankverbindung.

Die Bilanzsumme des Kreditinstituts ist im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent auf 782 Millionen Euro gestiegen. "Damit haben wir die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt", stellte Vorstandsmitglied Christian Weber fest. "Das für uns wichtige Kundengeschäftsvolumen, das neben den bilanzwirksamen Kundengeldern auch das Wertpapier- und Vermittlungsgeschäft beinhaltet, stieg um knapp drei Prozent auf ein Rekordniveau von knapp 1,6 Milliarden Euro", so Weber weiter.

Im Einlagensektor lagen die Bestände der Kunden mit 586,5 Millionen Euro um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Als Folge des anhaltenden Niedrigzinsniveaus war weiterhin ein deutlicher Trend zu Sichteinlagen zu verzeichnen. Auch bei der zweiten Säule des Bankgeschäfts ging es aufwärts. Im stark umkämpften Kreditgeschäft konnte die Raiffeisen-Volksbank weitere Zuwächse verzeichnen. Mit 25,6 Millionen Euro stiegen die in der Bilanz ausgewiesenen Kundenforderungen um 5,7 Prozent auf 477,2 Millionen Euro.

Das Jahresergebnis gibt der Bank wieder die Möglichkeit, die Eigenmittel zu stärken und zudem eine deutlich über dem Kapitalmarkt liegende Dividende in Höhe von 5,6 Prozent auf die Geschäftsguthaben der 10 136 Mitglieder auszuschütten. Insgesamt mehr als 64 000 Euro wurden als Spenden und Sponsoring in gemeinnützige Projekte investiert. Insbesondere Kindern und Jugendlichen komme das Engagement der Genossenschaftsbank zugute. "Doch auch als Arbeitgeber und Steuerzahler ist die Raiffeisen-Volksbank Ebersberg in der Region ein Schwergewicht", wie Bernhard Failer betonte. Denn aus der Tätigkeit seien etwa 4,9 Millionen Euro in Form von Löhnen und Gehältern als Kaufkraft in die Region zurückgeflossen. Darüber hinaus seien 2,3 Millionen Euro an Körperschaft- und Gewerbesteuer entrichtet worden.

Vorstand und Aufsichtsrat wurden nach den Berichten einstimmig entlastet. Turnusgemäß schieden aus dem Aufsichtsrat Martin Neumayer und Max Ostermaier aus. Beide wurden einstimmig per Akklamation für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

© SZ vom 17.06.2019 / SZ
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