bedeckt München 16°

Poing/Vaterstetten:Telefonbetrüger werden enttarnt

Telefon

Symbolfofo.

(Foto: dpa)

In Poing und Vaterstetten scheitern falsche Polizeibeamte am Misstrauen der Angerufenen.

Unbekannte Betrüger haben am Mittwoch offenbar in großem Stil versucht, Personen in Baldham und Vaterstetten hereinzulegen. Wie die Polizei Poing berichtet sei das Telefon auf der Dienststelle von 11 Uhr an nicht mehr stillgestanden. Bis in den frühen Abend hinein suchten Bürger aus Baldham und Vaterstetten Rat bei der Dienststelle, nachdem sie dubiose Anrufe erhalten hatten.

Dabei, so teilt die Polizei mit, wurde die übliche Masche des "falschen Polizeibeamten" angewandt. Hierbei geben sich die Täter als Polizisten - meist von der örtlichen Dienststelle - aus und versuchen, die Angerufenen über ihre Vermögensverhältnisse auszukundschaften. Es wird dann behauptet, dass in unmittelbarer Nachbarschaft ein Einbruch geschehen sei und die Täter hätten entkommen können. Auf der Flucht hätten sie jedoch ein Notizbuch verloren, in welchem angeblich die Namen des Angerufenen stehen würden und sie somit als zukünftiges Opfer in Gefahr seien. Um Wertgegenstände zu sichern, würde ein vermeintlicher Kollege des Anrufers vorbeikommen und die Gegenstände in polizeiliche Verwahrung nehmen. Die erzählte Geschichte variiert in ihren Details, jedoch ist der Grundsachverhalt stets der selbe.

Alle Anrufer bei der echten Polizei reagierten vorbildlich und wiegelten die Täter gekonnt ab, lobt die Polizei. Insgesamt konnten 13 Anrufe registriert werden, die Dunkelziffer dürfte jedoch höher liegen. Der Vorfall zeige, wie wichtig es ist, dass gerade ältere Leute, welche bevorzugt angerufen werden, über die Masche aufgeklärt werden. Wer ebenfalls von dubiosen Anrufern behelligt wurde, kann dies bei der echten Polizei in Poing unter (08121) 9917-0 oder der Dienststelle in Ebersberg unter (08092) 8268-0 melden.

© SZ vom 29.05.2020/koei
Zoll sprengt Feuerwerkskörper

Amtsgericht Ebersberg
:Männer sprengen Zigarettenautomat mit illegalem Böller

Auf der Suche nach Zigaretten zünden zwei Männer in Kirchseeon einen Kracher. Es gibt viel Rauch, allerdings anders als von den beiden erwünscht.

Aus dem Gericht von Andreas Junkmann

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite