Fußstapfen im Schnee und eine offen stehende Gittertür verraten die Übeltäter. „Ich geh’ hier rauf und du wartest hinten“, ruft Robert Walbinger seinem Kollegen zu, bevor er zügig die vielen Stufen durch das hell erleuchtete Treppenhaus zum obersten Parkdeck des Poinger City Centers erklimmt. Ralf von Schwarzer positioniert sich am anderen Ausgang im Schneegestöber. Doch vergeblich, außer Walbinger kommt wenig später hier niemand heraus. Diejenigen, die sie eigentlich erwischen wollten, haben wohl schon das Weite gesucht. Eine Frau hatte die beiden Mitarbeiter der Poinger Sicherheitswacht zuvor auf Unbekannte aufmerksam gemacht, die vom Dach Passanten mit Schneebällen beworfen haben. Oder vielleicht auch nicht nur mit Schnee. „Das hat echt weh getan“, sagt die Frau, „vielleicht war auch noch was anderes drin.“
SicherheitswachtMit wachem Blick auf Tour durch Poing
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Unterwegs an einem kalten Winterabend mit Freiwilligen von der Poinger Sicherheitswacht. Von Schnellballwerfern, verbotenem Eisspaß und der Frage: Wer tut sich so etwas an – und warum?
Von Barbara Mooser, Poing
