EnergiewendeEin Windrad für Poing

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Die Partner des Poinger Windenergieprojekts südlich des Gruber Taxet nach der Unterzeichnung der Pachtverträge (von rechts): Poings Bürgermeister Thomas Stark, Eberwerk-Geschäftsführer Markus Henle und Anton Dippold, Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter.
Die Partner des Poinger Windenergieprojekts südlich des Gruber Taxet nach der Unterzeichnung der Pachtverträge (von rechts): Poings Bürgermeister Thomas Stark, Eberwerk-Geschäftsführer Markus Henle und Anton Dippold, Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter. (Foto: Gemeinde Poing/oh)
  • Die Gemeinde Poing plant gemeinsam mit dem Eberwerk und den Bayerischen Staatsgütern ein Windrad südlich des Gruber Taxet, das Strom für 2700 Haushalte liefern soll.
  • Der Standortsicherungs- und Pachtvertrag ist bereits unterschrieben, Schallgutachten und Windmessung wurden in Auftrag gegeben und artenschutzrechtliche Prüfungen sollen zeitnah beginnen.
  • Bürgerinnen und Bürger sollen sich an dem Projekt beteiligen können und können sich bereits unter www.eberwerk.de/windrad-poing informieren und vormerken lassen.
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Die Gemeinde, die Bayerischen Staatsgüter und das Eberwerk stellen die Weichen für das Projekt in Grub. Auch Bürgerinnen und Bürger können sich künftig daran beteiligen.

Am Poinger Ortsrand könnte sich bald ein Windrad drehen: Die Gemeinde Poing plant das Projekt südlich des Gruber Taxet gemeinsam mit dem Kommunalunternehmen Eberwerk. Dritter Partner sind die Bayerischen Staatsgüter, auf deren Areal die Windenergieanlage entstehen wird, die einmal Strom für 2700 Haushalte liefern soll. Der Standortsicherungs- und Pachtvertrag ist inzwischen unterschrieben, darüber haben die Projektbeteiligten jetzt in einer Pressemitteilung informiert. Einen genauen Zeitplan gibt es zwar bisher nicht, fest steht aber schon, dass die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen sollen, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Das Schallgutachten und eine Windmessung sind bereits in Auftrag gegeben. Die erforderlichen artenschutzrechtlichen Prüfungen sollen zeitnah beginnen. Der Anschluss des geplanten Bürgerwindrads an das regionale Stromnetz ist im wenige Kilometer entfernten Umspannwerk – nördlich des Canon-Geländes – möglich, informieren die Projektpartner. Poings Bürgermeister Thomas Stark (parteilos) betont die Bedeutung der Vertragsunterzeichnung. Damit sei ein wichtiger Schritt für die Realisierung des Windrads in Grub getan. Stark kündigte eine umfassende Bürgerbeteiligung an.  Auch Markus Henle, Geschäftsführer von Eberwerk, zeigt sich erfreut über die Kooperation: „Als regionales Energieunternehmen bringen wir unsere langjährige Erfahrung aus bereits erfolgreich umgesetzten Projekten – etwa im Bereich Freiflächen-Photovoltaik – ein. Unser Ziel ist es, dass die Menschen in der Region direkt an der lokalen Energieerzeugung teilhaben können.“

Anton Dippold, Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter, unterstreicht die Bedeutung der Partnerschaft: „Mit dem heutigen Vertragsabschluss haben wir einen starken regionalen Partner gefunden, um die Energiewende in Bayern weiter voranzubringen. Neben unserem Agri-PV-Pilotprojekt wird nun auch das Windprojekt zeigen, wie Landwirtschaft und Energieerzeugung sinnvoll miteinander verbunden werden können. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt der Bayerischen Staatsgüter auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität.“

Interessierte können sich bereits jetzt unter www.eberwerk.de/windrad-poing über den aktuellen Status im Bürgerwindprojekt informieren und sich für eine Beteiligung vormerken lassen.

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