VogelsterbenPoing: Erreger in toter Amsel nachgewiesen

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Symbolfoto. dpa

Das Usutu-Virus ist definitiv in Poing angekommen. Es kann auch für den Menschen gefährlich werden.

Von Barbara Mooser, Poing

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Das Usutu-Virus ist definitiv in Poing angekommen: In einer toten Amsel, die beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit untersucht wurde, wurde der Erreger nachgewiesen, wie das Veterinäramt Ebersberg mitteilt.

In den vergangenen Tagen waren in der Gemeinde besonders viele tote Amseln gemeldet worden, woraufhin das Veterinäramt eines der Tiere zur Untersuchung eingeschickt hatte. Übertragen wird das zuerst in Afrika nachgewiesene Virus, für das vor allem Amseln anfällig sind, durch Mückenstiche.

Deshalb gehen Fachleute davon aus, dass sich das Virus in den heißen und mückenreichen Sommern, wie sie jetzt immer häufiger werden, weiter ausbreiten wird. Amseln, die vom Usutu-Virus befallen sind, werden apathisch und zeigen keine Fluchttendenzen mehr. Zerzaustes Gefieder am Kopf ist ebenfalls ein Indiz für eine Erkrankung.

Auch Menschen können durch das Usutu-Virus infiziert werden, gefährlich kann das für alte oder immungeschwächte Patienten oder Kinder werden, ansonsten sind die Symptome eher leicht.

© SZ vom 13.08.2019 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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Poing
:Das Sterben der Amseln

In Poing im Landkreis Ebersberg werden gerade viele tote Vögel gefunden. Grund könnte das Usutu-Virus sein, das von Mücken übertragen wird.

Von Barbara Mooser

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