Auch im Landkreis ist nun die britische Variante des Coronavirus in sechs Fällen bestätigt. Bei zusätzlichen fünf Testergebnissen sei eine weitere Differenzierung in einem Speziallabor notwendig, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Bis die Ergebnisse vorliegen, könne es zwei bis drei Wochen dauern. Im Vergleich zu anderen Landkreisen sei Ebersberg bisher weitgehend von den Virusmutanten verschont geblieben, so die Einschätzung aus der Behörde.
Der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag im Landkreis Ebersberg laut dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts bei 50,1. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 5,78 Prozent. Etwa die Hälfte der über 80-Jährigen im Landkreis ist bereits geimpft. 30 752 Menschen aus dem Landkreis sind inzwischen für eine Impfung registriert.
Laut dem ärztlichen Koordinator der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, Marc Block, wären 26 Arztpraxen im Landkreis bereit, als Pilotpraxen für Impfungen zu fungieren. Derzeit fehlen für diese Ausweitung der Impfkapazitäten jedoch der Impfstoff und die Zulassung durch das Ministerium.