Immer wieder ist zu hören, dass sich im Falle schwerer Krankheit die Spreu vom Weizen trennt. Dass manche Menschen bleiben, andere nicht. Zu schwierig erscheint es, mit der existenziellen Krise des Gegenübers, vielleicht dem nahenden Tod, umzugehen. Wie kann man da helfen? Was soll man sagen? Umso erstaunlicher ist es, wenn ein junger Mensch ganz bewusst beschließt, sich solchen Situationen täglich auszusetzen. Und zwar aus tiefster Überzeugung.
Pflege am LebensendeAus Liebe zu den Menschen
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Miriam Alkämper hat sich mit gerade mal 20 Jahren dazu entschieden, auf einer Palliativstation zu arbeiten. Hier erklärt sie, warum angesichts des Todes Stühle manchmal wichtiger sind als Spritzen.
Von Anja Blum, Ebersberg
