AntragMünchner OB soll Alte Mühle Bruck retten

Weil der Stall in einem Bereich liegt, der immer wieder überschwemmt wird, muss er weichen. Die Betreiber der Alten Mühle würden gern einen Ersatzbau in der Nähe errichten.
Weil der Stall in einem Bereich liegt, der immer wieder überschwemmt wird, muss er weichen. Die Betreiber der Alten Mühle würden gern einen Ersatzbau in der Nähe errichten. (Foto: Peter Hinz-Rosin)

Die ÖDP-Stadtratsfraktion fordert Dieter Reiter auf, sich für den Gnaden- und Therapiehof im Landkreis Ebersberg einzusetzen.

Wie man die Alte Mühle Bruck retten könnte, das ist nun auch Thema in der Landeshauptstadt. Geht es nach der ÖDP-Stadtratsfraktion, soll sich Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) persönlich für den Erhalt der Einrichtung im Landkreis Ebersberg einsetzen, die heilpädagogische und tiergestützte Therapien auch für Münchner Kinder anbietet und dafür auch erst vor wenigen Monaten von der Stadt München ausgezeichnet wurde.

Der Hof liegt mitten in einem Überschwemmungsgebiet, bereits vor mehr als zehn Jahren haben die Behörden angekündigt, dass die Betriebserlaubnis deshalb Ende 2025 ausläuft. Doch die Betreiber haben weder einen anderen Hof in der Nähe gefunden, auf den sie umziehen könnten, noch haben sie die Erlaubnis, den Stall im Überschwemmungsgebiet auf einer nahe gelegenen Wiese neu zu bauen. Dieses Privileg hätte ein landwirtschaftlicher Betrieb, als ein solcher ist die Alte Mühle aber nicht anerkannt. Bis Mitte des Jahres haben die Betreiber noch einen Aufschub bekommen, dann könnte aber wirklich Schluss sein.

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Ein Ort für diejenigen, mit denen es das Leben bisher nicht so gut gemeint hat: In der Alten Mühle Bruck verbringen Pferde ihren Lebensabend, Kinder und Jugendliche ihre Freizeit und ihre Ferien. Doch der Tier- und Therapiehof in der Nähe von München kämpft ums Überleben.

SZ PlusVon Michael Morosow

Nach Ansicht der Münchner ÖDP gäbe es für Oberbürgermeister Dieter Reiter mehrere Möglichkeiten, Hilfe zu leisten: durch politische Vermittlung, die Unterstützung eines Runden Tisches oder durch ein offizielles Schreiben an die zuständigen Stellen im Landkreis Ebersberg etwa.

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