Brauchtum oder Tierquälerei?„Wenn er ned mog, dann mog er ned!“

Lesezeit: 5 Min.

Matthias Bachmair und sein Hansi sind in Aying ortsbekannt - jeden Sonntag kann man sie beim Spazierengehen beobachten. Der Ausflug zum Bräustüberl ist dabei obligatorisch.
Matthias Bachmair und sein Hansi sind in Aying ortsbekannt - jeden Sonntag kann man sie beim Spazierengehen beobachten. Der Ausflug zum Bräustüberl ist dabei obligatorisch.
Renate Schmidt

6000 Besucher verfolgen in Steinkirchen das seltene Ochsenrennen. Während die Veranstalter die enge Bindung zu den Tieren betonen, üben Tierschützer Kritik an dem Brauch.

Von Michaela Pelz, Aßling

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Beim Stichwort „Haustier“ denken die meisten Menschen zunächst an Hunde, Katzen oder Hasen. Kaum jemand dürfte dabei an tonnenschwere Ochsen denken, wie jene braunen, schwarzen und gefleckten Tiere, die an diesem Sonntagmorgen in Steinkirchen friedlich in schattigen Boxen neben einem großen Feld auf ihren Einsatz warten. Und doch bezeichnen viele ihrer Besitzerinnen und Besitzer sie genau so: als Haustiere.

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