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Medizin:Neustart an der Kreisklinik

Ebersberger Versorgungszentrum nimmt mit zwei Fachdisziplinen Betrieb auf

Im März hat der Zulassungsausschuss dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in der Ebersberger Kreisklinik die Genehmigung für die ambulante vertragsärztliche Versorgung erteilt, nun hat die Tochtergesellschaft der Klinik seine Tätigkeit aufgenommen - und wird künftig die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten des Krankenhauses erweitern. Klinikchef Stefan Huber, der auch Geschäftsführer des MVZ ist, hat über Jahre um Verständnis für die Notwendigkeit der neuen Versorgungseinrichtung geworben, um in Zeiten eines Generationswechsels in der niedergelassenen Ärzteschaft ein neues Modell anzubieten, welches helfen kann, fachärztliche Versorgungslücken im Landkreis zu vermeiden. Keineswegs solle eine Konkurrenz zur Hausärzteschaft entstehen; der Klinik und dem Landkreis sind eine enge Abstimmung und Koordination mit den niedergelassenen Ärzten sehr wichtig. Für den Start konnten zwei Mediziner für das neue MVZ gewonnen werden: Wolfgang Schneid, Facharzt für Neurochirurgie, sowie Christoph Gersing, Facharzt für Chirurgie.

Landrat Robert Niedergesäß (CSU) hatte bereits im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass Medizinische Versorgungszentren an den Kliniken sich bereits an den meisten Standorten sehr bewährt hätten und gesagt: "Es wird Zeit, diesen Weg nun auch im Landkreis Ebersberg zu gehen." Nähere Informationen zum Versorgungszentrum und die Möglichkeit, für Patienten Termine zu vereinbaren, gibt es auf der Internetseite des MVZ unter www.mvz-klinik-ebe.de.

© SZ vom 03.04.2020 / SZ

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