Sollten der Inhaber eines türkischen Supermarktes in Markt Schwaben und sein früherer Angestellter tatsächlich dafür verantwortlich sein, dass das Geschäft Anfang 2022 in Flammen aufging – so wie es ihnen die Staatsanwaltschaft vorwirft –, die beiden hätten gut vorgesorgt, um den Verdacht von sich weg zu lenken. Das wurde am bereits vierten Verhandlungstag vor dem Münchner Landgericht am Donnerstag deutlich, als es darum ging, wo sich die beiden an besagtem Abend aufgehalten haben. Beide Angeklagte haben Alibis für den Tatzeitpunkt – wasserdicht sind diese jedoch nicht. Im Gegenteil: Je genauer Richter Thomas Bott bei den Zeugen nachbohrte, desto mehr Risse taten sich auf.
Supermarkt-Brand in Markt SchwabenAlibis mit Rissen
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Wo waren die beiden Verdächtigen an jenem Abend Anfang 2022, als der türkische Supermarkt in Markt Schwaben gebrannt hat? Das versucht nun das Münchner Landgericht herauszufinden.
Von Andreas Junkmann, Markt Schwaben/München
