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Markt Schwaben:Jugendzentrum fordert Vollzeitstelle

Das Markt Schwabener Jugendzentrum "Blues" sieht ob der Herausforderungen in der täglichen Arbeit den Bedarf für mehr Personal. Am Rande ihres Tätigkeitsbericht im Gemeinderat erklärten Vertreter des Jugendzentrums, dass die personelle Kapazitätsgrenze erreicht sei. "Durch Umstrukturierung sind viele Aufgaben bei uns gelandet", hieß es in der Sitzung im Unterbräu-Saal. "Deswegen sollte die Jugendpflege eine eigene Vollzeitstelle sein."

Blues leiste mehr als die Offene Kinder- und Jugendarbeit, "teils auch Mobile Jugendarbeit und vor allem Aufgaben der Jugendpflege". Mögliche neue Aufgaben oder Schwerpunkte, so die Prognose des Jugendzentrums, erfordern entweder "den Verzicht auf andere Angebote oder mehr Personal". Die Verwaltungsaufgaben würden zunehmend Zeit in Anspruch nehmen, die dann bei der pädagogischen Arbeit fehlt. Gleichwohl steige die Akzeptanz des Blues bei der Zielgruppe. "Für die Jugend ist wichtig, dass man nicht nur an der Basis rüttelt sondern auch in die Tiefe gehen kann", so ein Vertreter des Jugendzentrums.

© SZ vom 26.03.2021 / koei
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