Informationsabend in Markt Schwaben:Gut zusammenleben mit Geflüchteten

Auf einem Grundstück am Ortsrand soll eine neue Unterkunft gebaut werden. Vorher wird ein früheres Firmengebäude Am Ziegelstadel zum Wohnheim umgebaut. (Foto: Peter Hinz-Rosin)

In Markt Schwaben ist über das Thema Asyl in letzter Zeit viel gestritten worden. Verschiedene Akteure wollen es nun konstruktiv angehen.

In Markt Schwaben ist in den vergangenen Monaten vorwiegend über Geflüchtete gestritten worden – Beschimpfungen im Zusammenhang mit der geplanten neuen Asylunterkunft Am Ziegelstadel hatten sogar zum Rücktritt des früheren Bürgermeisters Michael Stolze geführt. Bei einer Veranstaltung am Mittwoch, 17. Juli, soll es nun darum gehen, wie das Zusammenleben mit Menschen, die aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, gut funktionieren kann.  

„In unserem Ort, wie auch im ganzen Landkreis, ja in Deutschland, ist es Aufgabe der Kommunen und ihrer Bürger, Geflüchtete aufzunehmen. Dies ist mit Angst, Bedenken und Unsicherheit verbunden; es gibt aber auch die positiven Erfahrungen eines gelingenden Miteinanders“, schreiben die Veranstalter – die Katholische Arbeitsnehmerbewegung, die katholische Pfarrei St. Margaret, die evangelische Philippusgemeinde und das Kreisbildungswerk Ebersberg – in ihrer Einladung. Bei der Veranstaltung, die um 19 Uhr im katholischen Pfarrheim in der Webergasse beginnen wird, soll es darum gehen, miteinander über Fragen und Befürchtungen ins Gespräch zu kommen, Informationen zu erhalten von verschiedenen Akteuren aus dem Landkreis, wie der Caritas, der Ausländerhilfe Ebersberg, dem Landratsamt und der Kommune, und schließlich gemeinsam zu überlegen, was jeder tun kann, damit ein Miteinander entsteht und die Menschen, die hierherkommen, menschenwürdig leben können.

 Die Moderation für diese Veranstaltung übernimmt das Projekt „Konflikte Lösen im Landkreis Ebersberg“ des Kreisbildungswerks Ebersberg.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

SZ PlusKreatives Multitalent
:Schlagkräftige Kommissarinnen und vielsagende Namen

In Wolfgang Opplers erstem Krimi „Traxl und der tote Lebemann“ wird den Menschen rund um Ebersberg und Grafing allerlei sehr bekannt vorkommen – es sind nicht unbedingt die bösen Buben. Am 14. Juli liest der Autor in Ebersberg.

Von Michaela Pelz

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: