MedizinAuszeichnung für Lungenkrebszentrum

Lesezeit: 1 Min.

Stephan Budweiser, Chefarzt der Medizinischen Klinik 3, Ulrich Schulze, Romed-Geschäftsführer, und Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am Romed-Klinikum Rosenheim (von links), freuen sich über die Auszeichnung.
Stephan Budweiser, Chefarzt der Medizinischen Klinik 3, Ulrich Schulze, Romed-Geschäftsführer, und Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am Romed-Klinikum Rosenheim (von links), freuen sich über die Auszeichnung. Romed-Kliniken/oh

Das Netzwerk, zu dem das Klinikum Ebersberg München Ost gehört, wird von der Deutschen Krebsgesellschaft empfohlen – als eines von 13 Zentren in Bayern.

Von Barbara Mooser, Ebersberg/Rosenheim/Agatharied

SZ bei Google bevorzugen

Das Lungenkrebszentrum Oberbayern, bei dem das Klinikum Ebersberg München Ost, das Krankenhaus Agatharied und das Romed-Klinikum Rosenheim zusammenarbeiten, hat eine wichtige Auszeichnung erhalten. Es darf sich nun „Lungenkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft“ nennen. Darauf weisen die Kliniken in einer gemeinsamen Pressemitteilung hin. Nur 13 Zentren in Bayern dürfen diesen Titel tragen. Profitieren werden die Patientinnen und Patienten, denn Studien zeigen:  Wer in zertifizierten Krebszentren behandelt wird, lebt im Schnitt länger, erleidet weniger Komplikationen und profitiert von besserer Operationsqualität.

Das Zentrum spannt laut Pressemitteilung ein Versorgungsnetz über den südostbayerischen Raum. Der Standort Rosenheim übernimmt die interdisziplinäre Steuerung. Die Diagnostik und onkologische Therapie findet, mit Ausnahme einer etwaigen operativen Entfernung des Tumors, die zentral in Rosenheim erfolgt, wohnortnah in den beteiligten Häusern statt. Verdächtige Lungenbefunde werden in eigens eingerichteten pneumologischen Sprechstunden rasch abgeklärt.

Angebot der SZ
:Wählen Sie den Whatsapp-Kanal für Ihren Landkreis

Die Süddeutsche Zeitung bietet Whatsapp-Kanäle für alle Landkreise rund um München an. Das Angebot ist kostenlos. So abonnieren Sie die Kanäle.

Jeder Fall mit Krebsverdacht oder gesicherter Diagnose wird anschließend in der zentralen Tumorkonferenz im Romed-Klinikum Rosenheim vorgestellt. Pneumologen, Thoraxchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen und Pathologen legen dort gemeinsam den individuellen Behandlungsplan fest. Die Thoraxchirurgie in Rosenheim übernimmt, wenn nötig, die Operation. Medikamentöse Therapien und Bestrahlungen finden anschließend wieder heimatnah in Ebersberg, Agatharied oder Rosenheim statt.

Zertifizierte Lungenkrebszentren unterliegen laut Pressemitteilung strengen Vorgaben. Sie müssen hohe Mindestfallzahlen erreichen, interdisziplinäre Tumorkonferenzen nachweisen, strukturierte Kooperationen mit niedergelassenen Praxen pflegen und jedes Jahr in einem Audit zeigen, dass sie die Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft weiter erfüllen. Ein besonderer Baustein im Oberbayern‑Süd‑Netzwerk ist das Lungenkrebsscreening mittels CT-Diagnostik bei besonders geringer Strahlenbelastung. Angeboten wird es in Kooperation mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten, radiologischen Praxen sowie dem Romed-Klinikum Rosenheim als reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lebensmittel
:„Bio ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit“

Vor 25 Jahren war Bio in der Gastronomie noch ein Nischenthema. Ein Gespräch mit Hermann Oswald von Epos Bio Partner aus Landsham, der seit 2001 das Münchner Tollwood beliefert, über Preise, Nachfrage und den Wandel der Esskultur.

SZ PlusInterview von Alexandra Leuthner

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: