NS-VergangenheitStreit um Erinnerung an geraubte Kinder

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Wo früher das erste Lebensborn-Heim Deutschlands betrieben wurde - hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1938 -, leben und arbeiten heute Menschen beim Einrichtungsverbund Steinhöring.
Wo früher das erste Lebensborn-Heim Deutschlands betrieben wurde - hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1938 -, leben und arbeiten heute Menschen beim Einrichtungsverbund Steinhöring.
privat

Eine geplante Gedenkaktion am früheren NS-Lebensborn-Heim in Steinhöring kommt beim Einrichtungsverbund gar nicht gut an. Gelände und Bewohner müssten dabei als Kulisse und Statisten dienen, kritisiert die Leiterin.

Von Barbara Mooser, Steinhöring

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Wer ohne Einladung irgendwo vorbeikommt und dann auch noch das Programm bestimmen will, der muss damit rechnen, dass das beim Besuchten eventuell nicht so gut ankommt. So geht es momentan dem Freiburger Verein „Geraubte Kinder – vergessene Opfer“. Dieser will am 30. Mai gemeinsam mit dem Motorradklub „Kuhle Wampe“ am Einrichtungsverbund Steinhöring an jene Kinder erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus in dem damals hier bestehenden Lebensborn-Heim zur Welt kamen und zur Adoption freigegeben wurden.

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