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Landkreis Ebersberg:Stilles Gedenken

Die Gemeinden planen allenfalls kleine Veranstaltungen zum Volkstrauertag

Kürzer, nüchterner, auf Abstand und mit Masken: Der Volkstrauertag an diesem Wochenende wird Corona-bedingt anders ausfallen als sonst. Einige Gemeinden haben sich entschieden, auf öffentliche Veranstaltungen an den Gedenkstätten ganz zu verzichten. So halten es etwa die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Aßling. Nach den Gottesdiensten finden hier mit den jeweiligen Bürgermeistern und der Bürgermeisterin und den Vorständen der Veteranenvereine die Kranzniederlegungen an den Kriegerdenkmälern statt - ohne Fahnenabordnungen, Fackelträger der Vereine, Musik und Chor. Auch in Poing und Grafing wird es ähnlich ablaufen.

In Ebersberg hingegen fällt der übliche Gottesdienst aus, hier treffen sich die Beteiligten am Samstag, 14. November, um 18 Uhr direkt am Kriegerdenkmal im Stadtgarten zu einer kurzen Andacht und Kranzniederlegung. In Anzing haben sich die Gemeinde und die Krieger- und Soldatenkameradschaft ebenfalls nur zu einer kurzen Andacht am Samstag um 19 Uhr entschieden. Sie findet im Freien vor dem Kriegerdenkmal an der Pfarrkirche statt.

In Vaterstetten ist um 16 Uhr eine Gedenkandacht in der Pfarrkirche und um 17 Uhr eine Gedenkfeier am Kriegerdenkmal angesetzt, der Fackelzug fällt aus. Für verkürzte Feierlichkeiten hat sich der Markt Kirchseeon entschieden. Um 17 Uhr beginnt hier die ökumenische Gedenkfeier in der Kirche St. Joseph. Danach werden die Kartellvorsitzende Gerda Rothhaupt und Bürgermeister Jan Paeplow die Kränze am Kriegerdenkmal niederlegen. Die Krieger- und Reservistenkameradschaft Hohenlinden wird am Sonntag, 15. November, im Anschluss an den 10.30-Uhr-Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef einen Kranz niederlegen, "aber dieses Jahr pandemiebedingt ohne Ansprache".

© SZ vom 14.11.2020 / SZ
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