Jahresrückblick 2024Wer lang genug klagt, kriegt am Ende Recht

Als die Greensill-Bank 2021 pleiteging, verlor die Gemeinde Vaterstetten 5,5 Millionen Euro. Eine Schadensersatzklage gegen einen Finanzvermittler hat der Bundesgerichtshof im September abgewiesen.
Als die Greensill-Bank 2021 pleiteging, verlor die Gemeinde Vaterstetten 5,5 Millionen Euro. Eine Schadensersatzklage gegen einen Finanzvermittler hat der Bundesgerichtshof im September abgewiesen. Sina Schuldt/dpa

Im Prozess um Entschädigung wegen der Greensill-Pleite geht die Gemeinde Vaterstetten in dritter Instanz leer aus.

„Nix gibt’s“ heißt es Ende September für die Gemeinde Vaterstetten. Die hatte 2021 durch die Pleite der Greensill-Bank rund 5,5 Millionen Euro ihrer Rücklagen verloren. Einen Teil des Geldes wollte man sich von einem Finanzvermittler zurückholen, der Vorwurf lautete, dieser habe die Gemeinde nicht rechtzeitig vor der drohenden Pleite des Geldinstitutes gewarnt.

Zwei Vorinstanzen hatten Vaterstetten noch eine Entschädigung von einer Million Euro zugesprochen, der Bundesgerichtshof gibt dagegen dem Beklagten Recht. Ob die Gemeinde Vaterstetten im Insolvenzverfahren gegen Greensill Geld zurückerhält und wie viel, ist noch nicht entschieden.

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