In der Region Ebersberg/Erding gibt es einen neuen Zusammenschluss lokaler Bündnisse und Organisationen, die sich für Vielfalt, Demokratie und ein respektvolles Miteinander einsetzen. Die erste Veranstaltung, die das landkreisübergreifende Netzwerk Demokratie Ebersberg-Erding geplant hat, ist eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl Ende Januar.
Ziel des neuen Bündnisses sei es, „demokratische Gruppen zu verbinden, den Austausch untereinander zu fördern und sich gemeinsam und aktiv für eine vielfältige, demokratische Gesellschaft einzusetzen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Unter den Gründungsmitgliedern sind die Initiativen „Bunt statt Braun – Bündnis gegen Rechtsextremismus Ebersberg“, Respekt@Poing, „MS Miteinander“, „Finsing ist bunt“ und „Ottenhofen bleibt bunt“.
Das Netzwerk Demokratie Ebersberg-Erding möchte nach eigenen Angaben die demokratischen Organisationen in der Region verbinden, auch um gemeinsam gegen Rassismus, Extremismus, Rechtsradikalismus, Antisemitismus, Sexismus und faschistische Umtriebe einzustehen. „Wir sind stolz auf die vielen Bündnisse in unserer Region, die mit enormem Engagement wichtige Arbeit leisten. Mit dem Netzwerk Demokratie Ebersberg-Erding schaffen wir eine Plattform, die diese Kräfte bündelt und den Austausch stärkt“, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Mitgliedsbündnisse haben in der Vergangenheit bereits zahlreiche Projekte und Aktionen auf die Beine gestellt – von Bildungsinitiativen, Gesprächsformaten, Angeboten zur Begegnung bis hin zu Demonstrationen für Menschenrechte. Nun sollen diese Erfahrungen noch besser vernetzt und gemeinsame Kampagnen organisiert werden.
Die erste gemeinsam geplante und organisierte Veranstaltung ist eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, die am Sonntag, 26. Januar, um 16 Uhr in der Theaterhalle in Markt Schwaben stattfinden wird. Auf dem Podium sind die Bundestagskandidaten aus dem Wahlkreis vertreten.


