Kundgebung für MeinungsfreiheitSeite an Seite für mehr Toleranz

Die Botschaft des Abends ist klar: Ebersberg ist bunt. Es ist das erste Mal, dass nach den Anschlägen von Paris im Landkreis zu einer Solidaritätsveranstaltung aufgerufen wird.

Von Isabel Meixner

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Christian Endt, Fotografie & Lic

Ein Abend im Zeichen der deutsch-französischen Solidarität: 250 Menschen finden sich zu einer Solidaritätsbekundung im Ebersberger Klosterbauhof ein.

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Die Botschaft des Abends ist klar: Ebersberg ist bunt...

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... Ebersberg ist Charlie...

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... und Ebersberg ist tolerant. "Die Würde jeder Religion ist unantastbar", ist die Nachricht auf diesem Plakat.

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Gleich zu Beginn bittet SPD-Landtagsabgeordnete und Organisatorin Doris Rauscher Politiker aus den verschiedenen Landkreis-Kommunen und Vertreter der unterschiedlichen Glaubensrichtungen nach vorne, um zu zeigen: Wir stehen zusammen gegen Gewalt.

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Es ist das erste Mal, dass im Landkreis Ebersberg zu einer Kundgebung für Toleranz und Meinungsfreiheit aufgerufen worden ist. Gleichzeitig findet in München eine Demonstration gegen Pegida statt.

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Man dürfe die Karikaturen von "Charlie Hebdo" hinterfragen, die die Gefühle mancher Gläubigen verletzen, sagt Landrat Robert Niedergesäß: "Aber keine Religion rechtfertigt den Tod auch nur eines Menschen. Das verurteilen wir."

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Ekremhan Tuncer spricht stellvertretend für die Muslime im Landkreis: "Das hat mit dem Islam nichts zu tun." Er richtet das Angebot an die Menschen, sich in der Moschee in Kirchseeon über die Religion zu informieren.

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Dekanatsratsvorsitzender Hans Rombeck ruft den Demonstranten zu: "Lasst euch nicht entmutigen. Habt keine Angst!"

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Udo Helmholz, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Grafing/Saint-Marcellin, berichtet aus der französischen Partnerstadt. Dort seien 3500 Menschen gegen Terrorismus auf die Straße gegangen - bei 8000 Einwohnern.

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Rudi Baumann & friends singen für mehr Frieden in der Welt: Sie spielen unter anderem John Lennons "Give peace a chance".

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