StraßenbauprojektFreie Fahrt zwischen Schaurach und Jakobneuharting

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Daniel Drachenberg vom Staatlichen Bauamt Rosenheim, Pfarrer Siegfried Schöpf, Bürgermeister  Eduard Koch, Landrat Robert Niedergesäß, Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz , Martin Riedl vom Landratsamt, Anton Freiberger von der Baufirma Zosseder und Josef Hintermair  vom Straßenbauamt Ebersberg (von links) bei der offiziellen Verkehrsfreigabe.
Daniel Drachenberg vom Staatlichen Bauamt Rosenheim, Pfarrer Siegfried Schöpf, Bürgermeister  Eduard Koch, Landrat Robert Niedergesäß, Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz , Martin Riedl vom Landratsamt, Anton Freiberger von der Baufirma Zosseder und Josef Hintermair  vom Straßenbauamt Ebersberg (von links) bei der offiziellen Verkehrsfreigabe. Landratsamt Ebersberg/oh

Nach neun Monaten Bauzeit ist die Sanierung der Kreisstraße EBE 9 abgeschlossen, die Durchfahrt ist wieder möglich.

Weniger kurvig und gar nicht mehr holprig, dafür ein gutes Stück breiter: So präsentiert sich jetzt die Kreisstraße EBE 9 zwischen dem Kreisverkehr Schaurach und dem Ortseingang Jakobneuharting. Nach neun Monaten Bauzeit ist die Sanierung und der Ausbau des gut einen Kilometer langen Straßenstücks abgeschlossen. Landrat Robert Niedergesäß (CSU) hat am Mittwoch zusammen mit dem Frauenneuhartinger Bürgermeister Eduard Koch (WGF) den bestandsorientierten Ausbau der EBE 9 westlich von Jakobneuharting offiziell dem Verkehr übergeben. Darüber informiert das Landratsamt nun in einer Pressemitteilung.

Seit September 2024 wurde die stark sanierungsbedürftige Kreisstraße auf etwas mehr als einem Kilometer Länge ausgebaut. Im Rahmen des Ausbaus wurde die Straßentrasse korrigiert und der enge Kurvenverlauf entschärft. Der neue Streckenverlauf erhielt außerdem eine laut Landratsamt „sparsame, jedoch ausreichende Straßenbreite“ von 6,50 Metern, einen frostsicheren Straßenaufbau und die unzureichenden Entwässerungsverhältnisse wurden beseitigt. Überdies wurden im Zuge der Maßnahme Spartentrassen – etwa für Strom, Wasser und Glasfaser – an den geänderten Verlauf der Straße angepasst.

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Landrat Robert Niedergesäß betonte bei dem Termin erneut die Wichtig­keit dieser Baumaßnahme: „Nach über zehn Jahren Planung und Grund­stücks­verhandlungen konnte mit dem Ausbau der EBE 9 das derzeit wichtigste Straßensanierungsprojekt im Landkreis endlich realisiert wer­den. Eine reine Sanierung im Bestand wäre aufgrund des mangel­haften Unterbaus und der unzureichenden Fahrbahnbreite nicht sinnvoll und nicht wirtschaftlich gewesen. Der neue Ausbauzustand der Kreisstraße EBE 9 trägt jetzt zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei, rund 3700 Fahrzeuge passieren täglich diesen Straßenabschnitt. Umso mehr freue ich mich, dass wir heute hier stehen und ihn endlich offiziell eröffnen können.“ Er dankte den Grundstückseigentümern, die den Ausbau des Streckenabschnitts erst möglich gemacht haben, sowie Bürgermeister Koch, der den Landkreis in der Vorbereitung tatkräftig unterstützt habe.

Der bestandsorientierte Ausbau wird den Landkreis Ebersberg rund 2,5 Millionen Euro kosten. „Gut investiertes Geld in die Verkehrsinfrastruktur und Sicherheit der Verkehrsteilnehmer“ nannte Landrat Niedergesäß die Ausgabe. Vom Freistaat Bayern gibt es dafür rund 1,1 Millionen Euro Fördergelder dazu.

Eduard Koch dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Die Stra­ße füge sich harmonisch in die Landschaft ein, sagte er. Er dankte auch dafür, dass am Ortsein­gang von Jakobneuharting eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Kilometer pro Stunde eingerichtet wurde. „Das ist mit Blick auf das entstehende Neubaugebiet und die vielen Schüler an der Kreuzung von EBE 20 und EBE 9 wichtig“.

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