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Kreissparkasse Ebersberg:Vorübergehend geschlossen

Sparkassenschließungen wg. Corona

Die Sparkasse Aßling ist eine der betroffenen Geschäftsstellen.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Sechs Geschäftsstellen der Kreissparkasse betroffen

Die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg reduziert aufgrund der Corona-Pandemie nun erneut ihr Serviceangebot. Insgesamt 21 Geschäftsstellen in den drei Landkreisen sind bis Ende März 2021 geschlossen, lediglich die Selbstbedienungsautomaten bleiben in Betrieb. Im Landkreis Ebersberg betrifft das die Geschäftsstellen in Aßling, Baldham, Forstinning, Kirchseeon, Steinhöring und Zorneding. Geöffnet bleiben nach Angaben einer Sprecherin der Kreissparkasse Filialen, "die sich durch ein umfassenderes Service- und Beratungsangebot auszeichnen". Das heißt, in Ebersberg, Glonn, Grafing, Markt Schwaben, Poing und Vaterstetten können Kunden wie gewohnt auch persönlich ihre Bankgeschäfte erledigen.

Nach Angaben der Sprecherin hatte die Kreissparkasse im Zuge der Corona-Pandemie bereits von 23. März bis 15. Juni ihre kleinen Geschäftsstellen vorübergehend geschlossen, um einerseits den Ausgangsbeschränkungen Rechnung zu tragen und andererseits die Aufrechterhaltung des Kundenverkehrs in den größeren Filialen trotz reduzierter Mitarbeiterverfügbarkeit zu sichern. Aufgrund der nun wieder stark gestiegenen Infektionen und der damit verbundenen staatlichen Maßnahmen, die eine signifikante Reduzierung von Kontakten zum Ziel haben, habe man erneut mit einer vorübergehenden Schließung reagiert. Damit trage die Kreissparkasse zur gebotenen Kontaktvermeidung bei.

Wie die Sparkassensprecherin mitteilt, habe man seit dem Ausbruch der Pandemie weiter in die digitale Infrastruktur investiert, "sodass wir nun mehr denn je in der Lage sind, einen Großteil der Wünsche unserer Kundinnen und Kunden kontaktlos zu erfüllen". Unter Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen hätten die Kunden auch an den geschlossenen Standorten weiterhin die Möglichkeit zu persönlichen Beratungsgesprächen nach Terminvereinbarung. Wobei man festgestellt habe, dass auch die "Mehrheit unserer älteren Kunden positiv auf unsere Vorsichtsmaßnahmen reagiert und sich verstärkt der digitalen Welt öffnet".

Die Schließung diene insbesondere auch der Erhöhung der Sicherheit der eigenen Beschäftigten damit der nachhaltigen Sicherstellung des Geschäftsbetriebs. An den Verwaltungsstandorten würden Kontakte untereinander durch die räumliche Entzerrung der Arbeitsplatzsituationen - auch unter Nutzung der räumlichen Kapazitäten der geschlossenen Standorte - und der teilweisen Ermöglichung von Home-Office reduziert. Über eine Wiedereröffnung der Geschäftsstellen wird im ersten Quartal 2021 abhängig von der weiteren Entwicklung der Rahmenbedingungen entschieden. Mit der vorübergehenden Schließung ist nach Angaben der Sparkasse kein Personalabbau verbunden.

© SZ vom 12.11.2020 / moo
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