Kooperation besiegelt Hilfe auf dem kurzen Weg

Das Marienheim in Glonn und das Pflegeheim St. Korbinian in Baldham wollen enger mit dem Hospizverein zusammenarbeiten

Das Marienheim in Glonn und das Pflegeheim St. Korbinian in Baldham haben ihre Zusammenarbeit mit dem Christophorus Hospizverein Ebersberg nun auch schriftlich besiegelt. Bereits 2016 hatten die beiden von der Caritas betriebenen Einrichtungen mit dem Verein eine Zusammenarbeit vereinbart und sie seitdem erprobt. Die Erfahrungen waren positiv, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt. Die Kooperation sieht unter anderem vor, dass ein festes Team von ehrenamtlichen Hospizbetreuerinnen und -betreuern den Heimen zugeordnet ist.

Die Kooperationspartner möchten durch die schriftliche Vereinbarung die gemeinsame hospizliche Begleitung und palliative Versorgung in den beiden Pflegeheimen festschreiben, stärken und ausbauen. Dies geschehe durch den fachlichen Austausch der festangestellten Mitarbeiter, gemeinsame Veranstaltungen sowie die Ausweitung der Einsätze ehrenamtlicher Hospizbegleiter in den Heimen. Den Pflegeheimbewohnern soll, wie die Kooperationspartner unterstreichen, "ein fachlich gut betreutes und selbstbestimmtes Sterben in ihrer vertrauten Umgebung ermöglicht werden". Unnötige Krankhauseinweisungen sollen vermieden werden.

Heimbewohner und deren Angehörige können nun direkt in den Heimen eine Begleitung durch ehrenamtliche Hospizbegleiter anfragen. Die zuständigen Ansprechpartnerinnen, Marianne Stein vom Marienheim Glonn und Annette Steinberger von St. Korbinian in Baldham stehen im regelmäßigen Austausch mit Christine Schlosser, der Koordinationsfachkraft vom Hospizverein. Wie bisher können die Angehörigen sich aber auch direkt an den Hospizverein wenden, um nach Unterstützung zu fragen.