Süddeutsche Zeitung

Virus im Landkreis Ebersberg:Kontaktpersonen von Corona-Patient negativ getestet

Die 40 Personen, die mit dem Geschäftsmanns aus dem Landkreis Ebersberg Kontakt hatten, müssen dennoch in Quarantäne.

40 Kontaktpersonen des positiv auf das Coronavirus getesteten Geschäftsmanns aus dem Landkreis Ebersberg haben sich einem Abstrich unterziehen müssen. Die meisten von ihnen, so ein Sprecher des Landratsamtes Ebersberg, stammen nicht aus dem Landkreis. Bisher sind alle Tests negativ ausgefallen. Trotzdem, so der Sprecher, müssten alle in Quarantäne. Auch wenn der Test negativ ausfällt, kann man Träger des Virus sein. Weiterhin wurden keine neuen Verdachtsfälle im Landkreis bekannt.

Am Sonntag hatte das Landratsamt Ebersberg bekannt gegeben, dass ein 52-Jähriger aus dem Landkreis sich mit dem Virus infiziert hatte; der Mann hatte sich nach einem Aufenthalt in Norditalien prophylaktisch einem Test auf Covid-19 unterzogen, der positiv ausgefallen war. Er wies jedoch keinerlei Symptome auf. Seine Mitarbeiter, die vorwiegend in München wohnen, sowie seine Frau und seine Tochter, die normalerweise eine Münchner Schule besucht, stehen unter häuslicher Quarantäne.

Das Gesundheitsamt Ebersberg weist weiterhin daraufhin, dass Menschen mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus erst beim niedergelassenen Arzt anrufen sollen, um eine mögliche Verbreitung im Wartezimmer oder auf dem Weg dorthin zu vermeiden. Zudem sollen Kinder und Lehrer, die ihre Faschingsferien in Norditalien verbracht haben, die nächsten zwei Wochen der Schule fern und möglichst zu Hause bleiben.

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Quelle:
SZ vom 03.03.2020/koei
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