Kommunalwahl 2026Bürgermeister-Zweikampf in Poing

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Zweiter Bürgermeister Reinhard Tonollo (links) und erster Bürgermeister Thomas Stark nach dem Amtsantritt 2020. 
Zweiter Bürgermeister Reinhard Tonollo (links) und erster Bürgermeister Thomas Stark nach dem Amtsantritt 2020.  Johanna Feckl/oh

In der Wachstumsgemeinde treten Amtsinhaber Thomas Stark (CSU Aktive Bürger) und Reinhard Tonollo  von der SPD Bürgerliste gegeneinander an. Damit wiederholt sich das Szenario der Stichwahl von 2020.

Von Barbara Mooser, Poing

Im Jahr 2020 hatten die Poinger noch eine größere Auswahl: Vier Bewerber um das Amt des Ersten Bürgermeisters gab es damals, neben SPD und CSU hatten auch die Freie Wählergemeinschaft und die FDP Kandidaten aufgestellt. In die Stichwahl kamen damals Thomas Stark, der als Parteiloser für die CSU antrat, und SPD-Bewerber Reinhard Tonollo. Mit 60,2 Prozent der Stimmen entschied Stark das Rennen um die Nachfolge von Albert Hingerl (SPD) letztlich klar für sich. In diesem Jahr gibt es gewissermaßen eine Neuauflage der Stichwahl: Erneut treten Stark und Tonollo gegeneinander an.

Thomas Stark, CSU Aktive Bürger Poing

Thomas Stark ist in Poing seit sechs Jahren am Ruder und würde seine Arbeit gern fortsetzen.
Thomas Stark ist in Poing seit sechs Jahren am Ruder und würde seine Arbeit gern fortsetzen. Christian Endt

Der Arbeitsplatz von Thomas Stark ist schon sehr lange im Poinger Rathaus. Zu der Zeit, als Albert Hingerl noch Bürgermeister war, saß er allerdings in einem anderen Büro: Damals war er Geschäftsleiter der Gemeinde. Sollte Stark nun als Rathauschef im Amt bestätigt werden, hat sich Stark vorgenommen, den Marktplatz stärker zum Treffpunkt zu machen und ein „echtes Ortskern-Gefühl“ zu schaffen. Ein neuer Treffpunkt für Vereine, zuverlässiger Nahverkehr und mehr Verkehrssicherheit, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Realisierung des neuen Seniorenzentrums bis 2028 sind weitere Punkte auf der Agenda des 61-Jährigen, der ursprünglich aus Marktredwitz stammt. Am Ball bleiben will Stark, wie er unterstreicht, auch beim Gymnasium in Poing, für das der Kreistag inzwischen grünes Licht gegeben hat.

Reinhard Tonollo, SPD Bürgerliste Poing

Reinhard Tonollo will im zweiten Anlauf das Rathaus übernehmen.
Reinhard Tonollo will im zweiten Anlauf das Rathaus übernehmen. Peter Hinz-Rosin

Dass auch Starks Herausforderer von der SPD-Bürgerliste das Gymnasium sehr wichtig ist, versteht sich von selbst – hat er doch vor einigen Jahren eine Bürgerinitiative für den Bau der neuen Schule gegründet. Der 60-Jährige, der bei der Telekom als technischer Beamter tätig ist, und in Poing derzeit zweiter Bürgermeister ist, setzt sich ebenfalls für den Bau günstiger Wohnungen und bessere Bedingungen für Fußgänger und Radler ein, außerdem spielt Kunst und Kultur eine wichtige Rolle auf seiner Agenda. Die Förderung des Vereinslebens gehört ebenfalls zu den Zielen des gebürtigen Regensburgers.

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