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Ebersberg:Leitern am Klostersee-Steg werden durch Treppen ersetzt

Badeleitern am Klostersee.

Die Leitern führen steil hinab in den See. Damit auch ältere Leute bequem ins Wasser kommen, soll am Steg eine Treppe montiert werden - möglichst noch in diesem Jahr.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Die Stadt Ebersberg plant mehrere Verbesserungen für die Badegäste am Klostersee.

Auch wenn es derzeit schwer zu glauben ist: Die Freibadsaison steht bevor. Damit diese für die Ebersberger noch schöner wird als in den Jahren zuvor, wurden nun im zuständigen Ausschuss des Stadtrates einige Verbesserungen am Klosterseebad auf den Weg gebracht.

Die Fraktion der Grünen hatte drei Maßnahmen beantragt, mit denen das Baden dort noch angenehmer werden könnte. Erstens sollte man eine der Leitern am Steg durch eine Treppe ersetzen. Dies komme besonders älteren Badegästen zugute, genau wie allen anderen, die vielleicht nicht so gut im Klettern sind. Die vorhandenen Treppen seien nicht ausreichend, so die Antragsteller, da diese entweder nur über einen steinigen Weg oder durch den Nichtschwimmerbereich zu erreichen sind.

Zweitens soll es mehr Stellplätze für Zweiräder - mit und ohne Motor - geben. Dafür könnte man einen oder mehrere Auto-Parkplätze umwandeln, schlagen die Grünen vor. Drittens sollte es am südlichen Ufer des Sees eine zusätzliche Bank geben, wenn möglich auch eine Umkleidekabine.

Zu wenige Stellplätze für Fahrräder und Autos

Alle diese Vorschläge stießen bei der Verwaltung auf grundsätzliche Zustimmung. Allerdings, wie Bürgermeister Walter Brilmayer (CSU) erklärte, sei die Umsetzung nicht bei allen gleich einfach. Am ehesten zu verwirklichen ist wohl die Bank am Südufer. Laut Peter Hölzer vom Amt für Familie und Kultur gibt es immer wieder Anfragen möglicher Sponsoren für Sitzgelegenheiten, die nächste wäre dann eben die am Klostersee.

Je nach Ausführung kostet eine Parkbank zwischen 350 und 1200 Euro, so Hölzer - und fand sofort einen Finanzier: "Wenn es die günstige wird, besorge ich die Sponsoren", versprach Dritter Bürgermeister Josef Riedl (CSU). Auch die Badetreppe sei in absehbarer Zeit einzubauen, so Brilmayer: "Wir sind dran und schauen, dass wir so ein Ding herkriegen." Je nach Preis könnte es noch dieses Jahr soweit sein, spätestens aber zur Saison 2020.

Etwas schwieriger sei die Sache mit den Stellplätzen. "Ich teile die Meinung, dass es zu wenige Fahrradabstellplätze gibt - aber auch zu wenige Autoparkplätze", so Brilmayer. Obwohl die Stadt Parkgebühren verlange und dafür keinen Eintritt im Freibad sei rund um die Parkplätze im Sommer oft "Chaos". Besser wäre daher, einen zusätzlichen Standort für die Fahrräder und Mofas zu finden "aber das wird Fantasie brauchen - und Geld". Zumindest in diesem Sommer wird es darum keine neuen Fahrradständer geben - aber vielleicht wären heuer zusätzliche Bootsanleger ohnehin sinnvoller.

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