Prozess in MünchenKlimaaktivisten scheitern – und machen weiter

Um gegen die Automobilausstellung in München zu demonstrieren, befestigten Klimaaktivisten 2021 Banner an diversen Autobahnbrücken. Dieses Foto entstand an der A 9 bei Fürholzen.
Um gegen die Automobilausstellung in München zu demonstrieren, befestigten Klimaaktivisten 2021 Banner an diversen Autobahnbrücken. Dieses Foto entstand an der A 9 bei Fürholzen. Matthias Balk/dpa

Nach einer Abseil-Aktion von einer Brücke über die A 94 bestätigt das Landgericht das Urteil des Ebersberger Amtsgerichts. Aufgeben wollen die Aktivisten deshalb aber nicht.

Von Andreas Salch, München/Ebersberg/Poing

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Drei vom Amtsgericht Ebersberg wegen Nötigung schuldig gesprochene Klimaaktivisten, die während der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2021 mit einer Abseilaktion an einer Brücke bei Angelbrechting den Verkehr auf der A 94 zum Erliegen brachten, sind mit ihrer Berufung vor dem Landgericht München II gescheitert. Das Amtsgericht Ebersberg hatte gegen die drei jungen Leute jeweils Geldstrafen von mehreren Hundert Euro verhängt. Gegen das Urteil des Landgerichts München II haben die Klimaaktivisten bereits Revision zum Bayerischen Obersten Landesgericht eingelegt.

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